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— M, —.
Es wirkt der blinde Schreck, daß die Gefahr sich
mehrte, ö
Die Einen rathen Flucht, die Andern zu dem Schwerte,
Als Friedrich, Dän’marks Fürst, zum Volke also sprach:
»Wer mir annoch vertraut, der folge mir jetzt nach.«
Aus banger Brust läßt er sein Flehn zum Frieden
steigen,
Zu seinem Tempel hin führt er den stummen Reigen.
Hier kniet der hohe Fürst: er zändet Weihrauch an,
Und fleht: »Hilf, Frieden du, der einzig helfen kann!
Verzeih, und was auch ich verbrach, mein Volk
verschone!
Erweich des Feindes Brust, beschütze meine Krone,
Den Oelzweig strecke aus, o laß dein Antlitz schaun:
Und Dän’mark wird zum Dank dir ewiglich vertraun.«
Vom Friedens-Altar steigt empor zu dreien Malen
Ein dunkelblau Gewölk, umsäumt von goldnen Strahlen,
Und eine Stimm ertönt und läßt das Wort zurück:
»Warum zerstörest du, o Mensch, dein eigen Glück?
Der Segen grünt, bedenkt’s, ihr blinden Erdensöhne,
Nur unter meinem Schutz, beim Klang der
Friedenstöne.
Mein Ziel ist euer Heil, es blüht, wer zu mir steht,
So rufet denn dem Volk, daß es um Frieden
fleht.«
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Project Runeberg, Sun Jun 21 15:29:32 2026
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