- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift for filologi (og pædagogik) / Tredie række : Niende bind /
183

(1874-1922)
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

O. Jespersen, Anm. af Kaluza, Engl. Grammatik. 183 erhalten hat» — er wirkt also sowohl in den starken als in den schwachen silben! Nun aber das niederdeutsche, das ja denselben accent haben (gehabt haben) soll — und dennoch die alten vokale sehr schlecht bewahrt hat! Das französische hat doch auch recht lebhaft seine unbetonten vokale geschwächt. Nachdem B. so dem modernen accent-Moloch geopfert hat, spielt diese theorie in dem folgenden eine so kleine rolle, dass z. b. s. 137 von «hochbetonten» silben gesprochen wird und damit wie gewöhnlich die starken (also nach s. 130 tieftonigen) silben gemeint werden. Die abscheuliche unsitte bücher ohne faden zusammenzuheften, so dass sie auseinander fallen, sobald man sie aufschneidet, sollten verfasser und käufer nicht dulden. — Ein register würde den wert des werkes beträchtlich erhöht haben. Otto Jespersen. Max Kaluza, Historische grammatik der englischen sprache. Erster teil. Berlin 1900, B. Felber: "XVI -|1300 s. (6 mark.) Der erste band von dieser grammatik, die dem andenken E. Kölbings gewidmet ist und «deren grundstock ja [1] eigentlich seine vorlesungen über historische grammatik des englischen bilden», enthält eine kurze darstellung der äusseren sprachgeschichte (s. 1 — 39), grundzüge der phonetik (s. 40-74) und laut- und formenlehre des altenglischen (s. 75—300). Der zweite band soll die mittelenglische und neuenglische laut- und formenlehre enthalten; syntax und wortbildungslehre sind ausgeschlossen, so dass das werk nicht einmal, wenn es fertig wird, einen zeitmässigen ersatz für die werke von Koch und Mätzner, sondern nur eine unvollkommene darstellung der grammatischen entwickelung der englischen sprache geben wird. Es würde freilich ehrlicher sein, wenn man die umfassende benennung «grammatik» nur dann gebrauchte, wenn der inhalt diesem namen wirklich entspräche; auch wird man sich wohl in künftigen jahrhunderten darüber wundern, dass man sich im jahre 1900 noch vielfach damit begnügte, lautgesetze und formenbestand zu dozieren ohne über die wechselbeziehung zwischen äusserem und innerem, zwischen formen und bedeutungen, zu sprechen, die doch die grundlage für jedes verständniss des sprachbaus wie der sprachentwickelung bilden muss. In § 26, wo Kaluza die engl. grammatik als die wissenschaft von der engl. sprache bestimmt und von ibren aufgaben spricht, kommen die wörter «bedeutung» und «syntax» gar nicht vor: es ist als ob alles mit dem zusammentragen der trocknen bausteine abgethan wäre, und man findet auch nicht die leiseste andeutung davon, dass kein gebäude damit fertig gebracht wird. Innerhalb der gegebenen abgrenzung muss man zugeben, dass

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Wed Jun 17 13:23:10 2026 (www-data) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/nordfilol/3r9/0195.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free