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Nimm gütig denn, o Freundinn, meine Gabe,
Wie klein sie ist, sie wird Dich doch erfreun!
Nicht ganz erloschen, in der Vorzeit Grabe,
Liegt Schwedenkraft beim modernden Gebein.
Ein Felsenkind, geweckt vom Zauberstabe
Der Runenkunst, fühlt sie das alte Seyn
In allen Adern schon den Frost erweichen,
Und Lebenshauch durchweht des Attlands Eichen.
Denn auch in Thule, an des Eismeers Rande,
Erkennt die Brust, wie hoch die Kunst beglückt;
Auch hier, in farbenprangendem Gewande,
Sahst Du die Erde märchenhaft geschmückt.
Zersprengt sind schnöder Nachtgespenster Bande,
Der Odinssohn dringt kühn hervor an’s Licht;
Doch muß er noch, weil grimm die Zwerge toben,
Das Ahnenschwerdt in manchem Strauß erproben.
Wenn so um ihn des Kampfes Wellen schäumen,
Die Wolken kalt durch starre Wüsten ziehn,
O, denke sein, in jenen heitrern Räumen,
Wohin noch immer die Welledas fliehn!
Wähnt man auch dort, dass sie in Wahnsinn träumen,
Die Herzen, die für ew’ge Dinge glühn?
Muß selbst der Aberwitz, will er was sagen,
Nicht dort zur Schau den Schein des Bessern tragen?
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