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Die alte Nacht, wo sich des Bösen Schlange
In gift’gem Brüten zischend noch verjüngt,
Sie hasst die Geisterwelt des Lichts schon lange,
Wie jeden Laut, der sonnenwärts erklingt.
Doch dient’s ihr nur zum eignen Untergange,
Das Wüthen, das zulezt sich selbst verschlingt!
Dann steigt, aus sanft verklärter Zeiten Fluthen,
Der Dichtung Insel in der Wahrheit Gluthen.
Wo Glaube, Kunst und Wissen sind zu Hause,
Da ist auch meiner Seele Vaterland:
Vergebens scheucht, mit ödem Sturmgebrause,
Das Meer zurück des tiefen Sehnens Brand.
Am Ufer saust der Herbst um meine Klause,
Nichts blüht, wo mir die Doppel-Sonne schwand;
Nur Schwedenlieb’ und Schwedentreue keimen
Weißschimmernd auf aus dunkeln Waldesträumen.
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