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Proteine des Eicrkiars. 601
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albumin durch folgendes: Die spez. Drehung ist niedriger. Es wird von Alko-
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hol bald unlöslich. Von einer genügenden Menge Salzsäure wird es gefällt,
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löst sich aber in einem Überschuss der Säure ungemein schwieriger als das
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Serumalbumin. Die von Abderhalden und PregiA) isolierten Produkte der
Hydrolyse des Ovalbumins bieten nichts von besonderem Interesse dar.
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Wenn man schon früher gewisse Zweifel an der Reinheit und chemischen
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Einheitlichkeit der Ovalbumine, auch des kristallisierten Ovalbumins, hegen Phosphor
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konnte, müssen diese Zweifel noch stärker werden, seitdem man das Ovalbumin Ovalbumin.
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teils phosphorfrei und teils mit einem von 0,1— 3,06 p. c. schwankenden Phos-
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phorgehalte erhalten hat (Kaas, Willcock und Hardy^).
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Zur Darstellung von kristallisiertem Eialbumin mischt man nach Hof-
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MEISTER das geschlagene, von dem Schaum getrennte Eiiereiweiss von ganz
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frischen Eiern mit dem gleichen Volumen gesättigter Ammoniumsulfatlösung,
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filtriert von dem Globulin ab und lässt das Filtrat in nicht zu dünner Schicht
bei Zimmertemperatur langsam verdunsten. Die nach einiger Zeit ausgeschiedene Darstellung.
Masse löst man in Wasser, setzt Ammoniumsulfatlösung zur beginnenden Trübung
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hinzu und lässt stehen. Nach wiederholtem Umkristallisieren behandelt man
!
entweder die Masse mit Alkohol, wobei die Kristalle unlöslich werden, oder
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man löst in Wasser und reinigt durch Dialyse. Aus dieser Lösung kristalli-
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siert indessen das Eiweiss beim spontanen Verdunsten nicht wieder. (Vergl.
: ferner S. 600 Fussnote 2, das Verfahren von Hopkins und Pinkus). Wie
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E. WiLLCOCK^^) in neuerer Zeit gefunden hat, kann man zur Kristallisation des
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Ovalbumins auch Magnesiumsulfat verwenden.
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Das Konalbumin kann, nach vollständiger Auskristallisation des Oval-
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bumins, aus dem Filtrate nach Entfernung des Sulfates mittelst Dialyse durch
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Koagulation ausgefällt werden.
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Gautier**) fand im Eierklar eine fibrinogen ähnliche Substanz, welche unter dem Ein-
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flusse eines Fermentes in einen fibrinähnlichen Stoff übergehen soll.
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Ovoinukoid. Diese, zuerst von Neumeister beobachtete, von ihm als
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ein Pseudopepton aufgefasste und dann ferner von Salkowski studierte Substanz
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ist nach C. Th. Mörner^) ein Mukoid, welches 12,65 p. c. Stickstoff und
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2,20 p. c. Schwefel enthält. Das Ovoinukoid findet sich in reichlicher Menge Ovomukoid.
im Hühnereiweiss, indem es nämlich rund etwa 10 p. c. von den festen Stoffen
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desselben beträgt.
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Eine Lösung von Ovoinukoid wird weder von Mineralsäuren noch von
1 organischen Säuren, mit Ausnahme von Phosphorwolframsäure und Gerbsäure,
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gefällt. Von Metallsalzen wird sie ebenfalls nicht gefällt, doch gibt Bleiessig
;
bei Ammoniakzusatz einen Niederschlag. Von Alkohol wird die Lösung gefällt.
*) Zcitschi-. f. physiol, Chem. 46.
’^)
K. Kaas, Monatsh. f. Chem. 27; E. Willcock u. W. B. PIardy, zit. uach ehern.
Zentralbl. 1907, 2, S. 821.
Edith G. Willcock, .Touni. of Physiol. 37.
*) Compt. Bend. 135.
®) 11. Neümeister, Zcitschr. f. Biol. 27, S. 369; Salkowski, Zentralhl. f. d. med.
Wiss. 1893, S. 513 u. 706; C. Möbner, Zeitschr. f. physiol. Chem. 18. Vergl. ferner Lang-
STEiN, Hofmeisters Beiträge 3 (Literatur).
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