Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - III. Jesaia. Der Prophet des ewigen Friedens - 1
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Auf grasigen Auen läßt Er mich ruhen,
an stille Wasser leitet Er mich.
Wandre ich im Tale der Todesschatien,
fürchte ich kein Leid;
denn Du bist mit mir.
Dein Stab und dein Stock,
sie trösten mich.
Diesen Psalm hätte Jesaja dichten können. Es ist seine
Glaubenskraft, die aus diesen Sätzen spricht. Er selbst
hat Ähnliches knapper und unmittelbarer gesagtin jenem
kurzen Liedchen, das wir bis auf den heutigen Tag am
Sabbatausgange singen (Hawdalah), ehe wir uns aus der
sabbatlichen Geborgenheit in den kampferfüllten Alltag
hinausbegeben:
Sieh, der Herr ist mein Heil,
ich bin getrost, ich fürchte nicht!
Mein Sieg und mein Sang ist Goit,
und Er ward mir zum Heil.
Doch es ist spät geworden, mein Sohn. Wir wollen
heimkehren. Wenn wir uns ein andermal hier oben
treffen, wollen wir mit diesem Einzigen seinen Königs-
traum träumen.
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