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indessen zu entschuldigen, da seine Reise im Winter,
mithin zu einer Zeit geschah, als die Felsen zmn
Theil mit Schnee bedeckt waren und keine genaueren
geognostischen Untersuchungen gestatteten. Es ist
jedoch ausgemacht, dasi unvollstandige geognostische
Beobachtungen sehr schadlich sind. So haben z. B.
mehrere Geognosten auf des Herrn v. Buch Auto
ritat hin einen Ursandstein und ein Urconglomerat
sowohl in Norwegen als anderwarts angenommen,
was nach meinen Ansichten der Natur der Sache
ganz widerstreitet. Auch kann ich nick)ts weniger,
als die in der erwahnten Reisebeschreibung S. 273
aufgestellte Behauptung unterschreiben, welche also
lautet: "Die Natur hat sich namlich in hohern Brei
ten so sehr an Gncusbildung gewohnt, dasi sie stets
zu dieser Bildung zuruckkommt; und wenn auch Glim
merschiefer, wenn Kalkstein und Thonschiefer crschei
nen, so sehen diese nur einer Følge von Bewegungen
gleich, die sich von fernher nach der nordlichen Zone
verbreiteten, aber nicht hier entstanden, Bewegungen,
welche die Ursache der Bildung des Gneuses zu ent
hullen, aber nicht, wie in niedern Breiten, zu ersticken
vermochten." Ich meines Theils must vielmchr an
nehmen,dasi die Bewegungen, welche in Norwegen bey
der Bildung einiger Gebirgsarten vorgewaltet haben,
immer in der Nahe und nie in der Ferne ihre Ur
sachen hatten.^)
Lector Keilhau hat im lar
skakei-ne B. 1 Heft 1, S. 115, diese Behauptung
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