- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Erster Teil : Land und Volk /
477

(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - IV. Unterrichtswesen und geistige Kultur. Einl. von P. E. Lindström - 5. Das schwedische Turnen. Einl. von N. Sellén

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DAS SCHWEDISCHE TURNEN.

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Lings Auftreten im Jahre 1805 als Fechtmeister der Universität Lund
bildete den Anfang, und mit der Gründung des Gymnastischen
Zentral-instituts (Zentralturnanstalt) im Jahre 1813, die gleichfalls durch Ling
erfolgte, war der erste und wichtigste Schritt getan zu der Lehranstalt,
von der aus. wie Lings Seherblick es vorhergesehen hatte, die turnerische
Idee feste Gestalt annehmen und sich ausbreiten sollte über alle Teile
seines Vaterlandes.

Per Henrik Ling.

Ling wurde in der Ausführung seines Planes unterstützt von den kraftvollen
Geistern des Gotenbundes (Götiska förbundet), unter denen er selbst zweifellos
der kräftigste »Kämpe» und zugleich derjenige war, der im Laufe der Zeiten
der einflussreichste werden sollte.

Das turnerische System hat sich an der genannten Anstalt, anfangs unter
eigener Leitung des Meisters, allmählich, aber stetig, in Übereinstimmung mit
den von ihm angegebenen Grundzügen und entsprechend seiner Auffassung von
der Form, den Eigenschaften und dem funktionellen Einfluss der Leibesübungen
entwickelt.

Nach Ling soll sich Auswahl und Beschaffenheit der Übungen auf die
Bedürfnisse des Körpers gründen. Der Körper selbst ist also sowohl Ziel als auch
wichtigstes Mittel oder Werkzeug bei der Ausführung der Übungen. Bei
zahlreichen Übungen sind jedoch auch äussere Geräte nötig, und diese sind
ausschliesslich im Hinblick auf die notwendigen Übungen gestaltet. Bei
richtigem Gebrauch der Geräte wird eine erhöhte Möglichkeit genauerer Begrenzung
der Form und des Wirkungsbereichs einer Bewegung erzielt. Man hat diese

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