- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Erster Teil : Land und Volk /
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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - IV. Unterrichtswesen und geistige Kultur. Einl. von P. E. Lindström - 11. Die wissenschaftliche Forschung - Meteorologie und Hydrographie. Von N. Ekholm und A. Wallén

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METEOROLOGIE UND HYDROGRAPHIE.

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können. Die Frage der Klimaschwankungen ist in derselben Richtung auch von
Ekholm untersucht worden.

Offizielle Jahrbücher sind: »Bulletin mcnsuel de l’observatoire météorologique
de 1’université d’Upsal»; »Meteorologiska iakttagelser i Sverige, utgivna av Kungl.
Svenska vetenskapsakademien, anställda och utarbetade under inseende av
Meteorologiska centralanstalten» (Meteorologische Beobachtungen in Schweden,
herausgegeben von der Kgl. Schwedischen Akademie der Wissenschaften, angestellt
und ausgearbeitet unter Aufsicht der Meteorologischen Zentralanstalt).
Halboffiziell ist »Månadsöversikt av väderleken i Sverige, till lantbrukets tjänst
utgiven under Meteorologiska centralanstaltens inseende» (Monatsübersicht über die
Witterung in Schweden, zum Gebrauch der Landwirte herausgegeben unter
Aufsicht der Meteorologischen Zentralanstalt) von H. E. Hamberg.

Von grossem Interesse sind die hydrographischen Untersuchungen über die
Schweden umgebenden Meere, die in der Gegenwart vor sich gehen. Diese
Arbeiten wurden von F. L. Ekman (1830—90) begonnen und sind dann von A.
Wijkander (geb. 1849), O. Pettersson (geb. 1848), G. Ekman (geb. 1852), J. IV.
Sandström (geb. 1874) u. m. a. mit Hinzutritt für die Frage über den biologischen
Teil der Arbeit von C. Aurivillius (1854—99), P. T. Cleve (1840—1905), F.
Trybom (1850—1913) u. a. fortgesetzt worden. Während der Jahre 1893—1901
wurden diese Arbeiten von einer unter Aufsicht der Wissenschaftsakademie
stehenden hydrographischen Kommission geleitet. Seit dem Jahre 1901 werden
sie nach einem gemeinsamen internationalen Plan unter Leitung der durch
königlichen Beschluss vom 25. Januar 1901 eingerichteten Hydrographisch-biologischen
Kommission ausgeführt. Ausser Schweden nehmen an dieser internationalen
Arbeit Russland, Finnland, Deutschland, Dänemark, Norwegen, England, Belgien und
Holland teil. Das Verdienst dieser Organisation gebührt in erster Reihe O.
Pettersson, der auf einem im Jahre 1889 in Stockholm abgehaltenen hydrographischen
Kongress den Plan für das Betreiben der internationalen Untersuchungen vorlegte.
Durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und die Erfindung neuer Apparate
zur Ausführung der Untersuchungen hat er auch am meisten zu den wertvollen
theoretischen sowie praktischen Resultaten, die erreicht worden sind, beigetragen.

Zur Entwicklung der Oceanographie haben gleichwohl A. Hamberg (geb. 1863),
F. Åkerblom (geb. 1869), N. von Hofsten (geb. 1881) u. a. durch hydrographische
Untersuchungen in den arktischen Meeren beigetragen.

Da hydrographische Untersuchungen der Flüsse und Binnenseen Schwedens
nicht nur von wissenschaftlichem Interesse sind, sondern auch grosse Bedeutung
für die Landwirtschaft, Industrie, Forstwirtschaft, Seefahrt, den Weg und Wasserbau
u. m. haben, so haben seit den 1870er Jahren der Staat, die
Ökonomiegesellschaft, Kommunen und Privatleute solchen Untersuchungen Unterstützungen
überwiesen, worüber Arbeiten von O. Appelberg (1852—1902), G. Nerman (1827—
1913), L. Rosén (geb. 1843), J. G. Richert (geb. 1857), O. Z. Ekdahl (geb. 1858),
V. E. Lilienberg (geb. 1839), A. Hamberg (geb. 1863), A. Wallén (gèb. 1877),
A. Hennig (geb. 1864), J. Westman (geb. 1867), R. Smedberg (geb. 1880), J. IV.
Sandström (siehe oben) u. m. veröffentlicht worden sind. Erst im Reichstage
des Jahres 1907 wurde jedoch eine planmässige, das ganze Land umfassende,
Organisation dieser wichtigen Untersuchungen beschlossen und durch Königliches
Schreiben vom 15. November 1907 verordnet, dass eine hydrographische
Untersuchung der Süssgewässer Schwedens unter Leitung eines besonders für diesen
Zweck eingerichteten hydrographischen Bureaus sowie unter Mitarbeit der staatlichen
meteorologischen Centraianstalt betreffs der erforderlichen meteorologischen
Beobachtungen und der geologichen Untersuchung Schwedens betreffs der
hydro-geologischen Specialuntersuchungen ausgeführt werden sollten. Zum ersten Vorsteher
des Bureaus wurde A. Wallén (siehe oben) ernannt. Die neue Organisation ist
jetzt vollständig durchgeführt und das Resultat wird in Form von Jahresbüchern,

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