Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - III. Landwirtschaft. Einl. von H. Juhlin Dannfelt - 1. Ackerbau. Von H. Juhlin Dannfelt
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50 III. LANDWIRTSCHAFT.
Alter schottischer Bauernhof, Järstorp in Andrarum.
mitteln ausgerüsteten landwirtschaftlichen Betriebe. Derartige Böden herrschen
sowohl im småländisch—västgötischen Hochlande als auch in dem grösseren Teil
von Nordschweden vor.
Eine dritte Klasse von Bodenarten wird von der Humus- und Torferde der
Sümpfe und Moore gebildet, die sich durch Leichtigkeit der Bearbeitung, durch
grosse Fähigkeit, eine für den Pflanzenwuchs günstige Feuchtigkeit festzuhalten,
sowie durch Reichtum an dem wertvollsten der Pflanzennährstoffe, Stickstoff,
auszeichnen. Diese Bodenarten, die, soweit die organischen Reste in ihnen
vermodert sind, einen vorzüglichen Boden besonders für Futterbau bilden,
herrschen nicht wie Kies- und Sandboden oder wie tonartige Böden in bestimmten
Landesteilen vor, sondern kommen zerstreut sowohl innerhalb der Ton- wie der
Kies- und Sandgebiete vor. Wo sie in grösserer Ausdehnung im Verhältnis zu
den übrigen anbaufähigen Bodenarten vorkommen, wie im
småländisch-västgöti-schen Hochlande und in Norrland, tragen sie jedoch in gewissem Masse dazu
bei, der Landwirtschaft einen bestimmten Charakter zu verleihen, so dass diese
überwiegend der Erzeugung von Viehfutter (Hafer, Grünfutter und Heu) gewidmet
wird, während der Anbau von Wintergetreide (Weizen und Roggen, d. h.
Brotgetreide), das sich für diese Bodenart nicht eignet, mehr in den Hintergrund
gedrängt wird.
Auf die Fruchtbarkeit des Bodens hat auch der Kidkgehalf desselben grossen
Einfluss, indem die Gebiete, wo der Boden einen höheren Kalkgehalt aufweist,
an Fruchtbarkeit die benachbarten kalkärmeren Gebiete übertreffen. Das ist der
Fall bei den in Schonen, auf Öland und Gottland, in Öster- und Västergötland,
Närke, Uppland, Dalarne und Jämtland verbreiteten Mergelgebieten (Mergel =
kalkreiche Erde), wo der Boden von leichtzerbröckelnden Kalksteinen und
Tonschiefern gebildet ist.
Auch der verschiedene Gehalt des Grundgebirges an Pflanzennährstoffen hat
auf die Fruchtbarkeit des Bodens eingewirkt, so dass z. B. im grossen und gån-
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