Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - III. Landwirtschaft. Einl. von H. Juhlin Dannfelt - 2. Viehzucht - Kaninchenzucht. Von H. Funkquist - Geflügelzucht. Von H. Funkquist - Bienenzucht. Von N. Rosén
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
GEFLÜGELZUCHT. — BIENENZUCHT. 1U7
<ler Kaninchenzüchter hält unveredelte Landkaninchen. Im übrigen kommen in
Schweden einige ausländische Rassen, wie das französische Widderkaninchen, das
kleine Silberkaninchen und das weisse dänische Landkaninchen, vor. Letzteres
wird als zur Kreuzung mit dem Landkaninchen geeignet betrachtet.
Geflügelzucht.
Schon während der Ejsenzeit gab es in Schweden Hühner, Enten und Gänse.
Der Truthahn dagegen wurde erst Ende des 16. Jahrhunderts eingeführt. »Die
Hühnerstange und die Gänsebank» waren in den altnordischen Bauernhäusern
gewohnte Hausgeräte und haben sich in vielen Teilen des Landes bis tief in
dieses Jahrhundert hinein erhalten. Heutzutage wird das Geflügel jedoch fast
überall im Viehstall oder in besonderen Häusern gehalten.
Die Anzahl des Geflügels in Schweden wird gegenwärtig auf mindestens
4 250 000 geschätzt. Im allgemeinen steht die Geflügelzucht in Schweden
auf einem niedrigen Niveau, mit Ausnahme der südlichsten Läne, von wo aus eine
grossartige Ausfuhr von Eiern und Geflügel stattfindet. Schonen und Öland
haben eine lohnende Gänsezucht, und von dort aus wird eine bedeutende
Menge Gänse im Herbst nach anderen Teilen des Landes und nach Dänemark
versandt.
Eine Menge verschiedener Geflügelrassen sind in Schweden eingeführt worden.
Am geschätztesten und im Lande verbreitetsten von Hühnerrassen sind Leghorn,
Plymouth-Rocks, Wyandotte und Orpington; von Enten Rouen, Schwedische Blaue,
Avlesbury und Peking; von Gänsen Schonische, Toulouse, Emden sowie
Pom-mersche, und von Puten die Bronzenen. Das Interesse für die Geflügelzucht
scheint mehr und mehr zuzunehmen. Im Jahre 1898 wurde der allgemeine
Geflügelzuchtverein Schwedens mit einer grossen Anzahl Mitgliedern aus
verschiedenen Teilen des Landes gegründet, und Ende 1910 betrug die Anzahl der
Mitglieder 6 601, auf 23 Länsvereine verteilt. Der Verein erhält einen
Staats-zuschuss; hierzu kommen die Zuschüsse seitens der Landwirtschaftskammern an
die Länsvereine. Der Verein versucht auf verschiedene Weise die Geflügelzucht
des Landes zu heben. Derselbe hat bezahlte amtliche Ratgeber, veranstaltet
Ausstellungen, beaufsichtigt und unterstützt Zuchtzentren, besorgt Legekontrolle,
verteilt Zuchteier und Zuchttiere usw. Des weiteren haben sich teilweise auf
die Initiative des Vereins viele Kleinproduzenten, die mit Nutzen Hühnerzucht
betreiben, zu Eierverkaufsgenossenschaften zusammengetan, wodurch bessere
Absatzmöglichkeiten erreicht werden. Im grossen und ganzen gründet sich
Schwedens Eierexport auf das Vorhandensein dieser Genossenschaften.
Im Jahre 1910 gab es nicht weniger als 60 derartige Genossenschaften
allein innerhalb des Län Malmöhus, die an 160 Annahmestellen Eier
einsammelten.
Eier werden vorzugsweise aus den südlichen Provinzen nach England, direkt
oder via Dänemark, exportiert. Aus Tab. 25 (siehe oben) geht hervor, dass sich
die Eiereinfuhr während der letzten Jahre fast unverändert gehalten hat, während
die Ausfuhr derart gestiegen ist, dass sie im Jahre 1912 die Einfuhr fast
aufgewogen hat.
Bienenzucht.
Die Biene ist seit undenklichen Zeiten Haustier in Schweden.
Die Vorbedingungen für eine lohnende Bienenzucht sind an den meisten
Plätzen Schwedens äusserst günstig. Sowohl die Bienenvereine wie auch mehrere
Landwirtschaftskammern waren bestrebt, der Bienenzucht die ihr zukommende
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>