Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VI. Bergbau und Hüttenwesen. Einl. von C. Sahlin - 2. Eisenerzeugung. Von J. A. Leffler
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DIE EISENERZEUGUNG.
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2. DIE EISENERZEUGUNG.
Seit Jahrhunderten ist die Eisengewinnung und Eisenverarbeitung
einer der wichtigsten Erwerbszweige Schwedens, und das schwedische
Eisen bekannt wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften.
Es sind eigentlich zwei Umstände, welche hierzu beigetragen haben:
reichlicher Vorrat von guten, gangartfreien Erzen, sowie Anwendung von
Holzkohle bei der Herstellung des Roheisens.
Solange man auch in anderen Ländern ausschliesslich Holzkohle bei der
Herstellung des Roheisens anwandte, war Schwedens Anteil an der
Produktion auch quantitativ sehr bedeutend.
Indessen begann man schon um 1730 in England Koks in den Hochöfen
anzuwenden, und 1785 wurde ein neuer Prozess — das Puddeln — für die
Frischung des Roheisens erfunden, bei welchem auch Steinkohle benutzt
wurde.
Durch diese veränderten Verhältnisse wurde Schweden, das wenig
fossilen Brennstoff besitzt, einen mit Rücksicht auf die erzeugte Quantität
immer bescheideneren Platz unter den eisenproduzierenden Ländern
einzunehmen gezwungen, wohingegen es hinsichtlich der Qualität des Eisens
immer noch an der Spitze steht; und man kann annehmen, dass es diese
hervorragende Stellung auch zu behalten wissen wird.
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts dürfte Schweden mehr Roheisen
erzeugt haben als irgend ein anderes Land, und noch zu Beginn des 19.
Jahrhunderts scheint Schweden nahezu 10 % von allem Roheisen
hervorgebracht zu haben, das damals erzeugt wurde. Seitdem hat sich die
Stellung bedeutend verändert, wie wir im folgenden finden werden.
Tab. 53. Schioedens Produktion an Eisenerz und Roheisen.
Jährlich Schwedens Produktion Tonnen
Eisenerz Roheisen
1866—70............ 553 759 267 854
1871—75 ............ 795 263 332 456
1876—80 ............ 726 712 357 224
1881—85 ............ 877 408 429 377
1886—90 ............ 932 470 446 580
1891—95 ............ 1 519 325 471147
1896—00 ............ 2 294 760 517 796 ,
1901—05 ............ 3 564 046 528 255 !
1906-10 ............ 4 626 913 567 503
1911.............. 6 153 778 634 392
1912.............. 6 700 565 699 816
Aus Tab. 53 ersieht man u. a., dass das Verhältnis zwischen gefördertem
Erz und erzeugtem Roheisen für die Periode 1866—-70 2-07: 1 ausmachte
19—130177. Schweden II.
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