Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VI. Bergbau und Hüttenwesen. Einl. von C. Sahlin - 2. Eisenerzeugung. Von J. A. Leffler
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SCHWEI SSE ISENEIIZEUG UNG.
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Lancasliire-Frischherd.
Das Walloneisen wird ausschliesslich zur Bereitung von Zementstahl verwandt,
der dann in Tiegeln zu Tiegelstahl eingeschmolzen wird.
Der Brennstoffaufwand macht etwa 150 hl Holzkohle pro Tonne Stangeneisen
aus. Pro Herd werden etwa 1’5 t Stangeneisen in 24 Std. erzeugt, wobei der
Abbrand an Roheisen bis zu ungefär 25 % geht. Das Eisen wird daher sehr
teuer erzeugt.
Die Wallonarbeit in dieser Form heisst tGanz-W’allon». Wird dagegen das
Roheisen in kleineren Stücken und werden Schmelz- und Streckherde von
derselben Form wie die Lancashirefeuer angewandt, so wird sie *Halb-Wallon»
genannt. In diesem Fall ist der Kohlenverbrauch geringer und die
Wochenproduktion grösser.
Lancashire-Arbeit. Um 1820 führte man in England einen höchst
wesentliche Verbesserung in der Konstruktion der Frischherde ein. An Stelle des
vorher gebräuchlichen offenen Herdes fasste man den Schmelzraum mit
Roheisen-platten ein und versah ihn mit einem Gewölbe aus Ziegeln, sodass das Feuer
nun geschlossen war, mit Arbeitsöffnung nur an einer Seite. Den Herdboden
hielt man kühl mittels eines unter ihm angeordneten Wasserkastens, und
schliesslich brachte man unmittelbar hinter dem Feuer einen Vorwärmungsraum für
21 — 130177. Schweden. II.
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