Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VII. Industrie, Handwerk und Hausgewerbe. Einl. von Alf. Larson - 5. Holzwarenindustrie - Holzschliff- und Holzzellulosefabrikation. Von J. Vestergren
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DIE HOLZSCHLIFF- UND HOLZZELLULOSEFABRIKATION.
Ausfuhr von chemischem und mechanischem Holzstoff.
439
Ton-*
700000
Jahr 1900 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
Chemischer Holzstoff. Mechanischer Holzstoff.
jetzt die im Lande meist verwendete alkalische Kochmethode. Dahls Kochlauge
enthält ausser freiem Alkali und Natriumkarbonat auch Schwefelnatrium,
Natriumhyposulfit und natürlich Natriumsulfat. Eine besondere Bedeutung für die
schwedische Zellstoffindustrie kommt der von A. Müntzing bei Munksjö im
Jahre 1885 hergestellten Qualität der Sulfatzellulose zu, die als Material für
das berühmte schwedische Kraftpapier dient. — Die Anzahl der
Sulfatzellulosefabriken beträgt jetzt 21 mit einem Fabrikationswert von etwra 16 Mill. Kronen.
Die Sulfitmethode, vom Amerikaner Tilghman schon im Jahre 1866
vorgeschlagen, erlangte praktische Bedeutung erst um 1874, als es dem Schweden
C. D. Ekman gelang, eine vollbefriedigende Handelsware durch Kochen von
Fichtenholz mit Magnesiumbisulfit fabrikmässig herzustellen. Unabhängig von
Ekman, der sein Verfahren geheim gehalten hatte, erlangte der Deutsche
Mit-scherlich kurz danach gute praktische Resultate durch Kochen mit
Kalzium-bisulfit, das seitdem das gewöhnlichste Lösungsmittel geblieben ist. In Schweden
hat nächst Ekman besonders C. IV. Flodqvist massgebend auf die Technik der
Sulfitstoffabrikation eingewirkt.
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