- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
563

(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VIII. Handel. [Von A. Berencreutz.] - Geschichtliches. Von H. Rosman

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GESCHICHTLICHES.

563

einem weiteren Jahrhundert war die alte Grösse der Stadt vollständig
geschwunden.

In dem eigentlichen Schweden lag während des Mittelalters der Handel zum
grössten Teil in den Händen der Deutschen. Da eine eigentliche Ausfuhr aus
Schweden nicht existierte, kamen die Ausländer hierher, um ihre Waren
abzusetzen. Stockholm, das neben Visby die einzige nennenswerte Handelsstadt im
Lande war, wurde lange von den Deutschen beherrscht. Aus den Verträgen,
die zwischen Lübeck und Schweden geschlossen wurden, zog die mächtige
Republik den grössten Nutzen, und nahezu drei Jahrhunderte lang beherrschte die
Hansa den Handel. Erst Gustav Vasa brach diese Fesseln, die jede
Möglichkeit eines höheren Wohlstandes in Schweden unterbunden hatten.

Der Hafen von Gotenburg.

Als Gustav Vasa die Zügel der Regierung in die Hand nahm, war der
schwedische Handel vollständig auf die Ostsee beschränkt: ausserhalb
derselben segelte kaum ein schwedisches Schiff. Gleichzeitig damit, dass der König
für einen erhöhten Absatz schwedischer Erzeugnisse wirkte, ging sein Streben
auch auf eine Ausdehnung der Schiffahrt. Die Schweden begannen zu dieser
Zeit ihre Fahrten nach den Niederlanden, nach England und Frankreich, ja,
nach Spanien und Portugal zu erstrecken. Daneben suchte Gustav Vasa,
man kann sagen im Guten und im Bösen, seine Schweden zu Kaufleuten zu
erziehen.

Karl IX. führte die Einteilung der Städte in Stapelstädte und
Binnenstädte durch, von denen die ersteren den Aussenhandel besorgen sollten.
Stockholm sollte der Haupthafen Schwedens in der Ostsee und Gotenburg der für
die Nordsee sein.

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