- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - X. Verkehrsmittel - 1. Eisenbahnen. Von [G. Welin] T. Hamnell

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STÄDTISCHE VERKEHRSMITTEL.

lebhaften Anklang gefunden. Im Zusammenhang hiermit sind auch die
Pensionskassen zu erwähnen, die zu dem Zwecke errichtet worden sind, teils dem
Personal selbst ein sorgenfreies Alter, teils den Hinterbliebenen den
Lebensunterhalt zu sichern: die für das Staatsbahnpersonal errichtete Pensionskasse
erhält Zuschüsse aus der Staatskasse, die für das Personal an Privatbahnen
errichtete Zuschüsse von den betreffenden Eisenbahnverwaltungen. Das
Personal der Staatseisenbahnen wird nunmehr direkt durch Veranstaltung der
Staatskasse pensioniert.

Eisenbalinbauten zu rein strategischen Zwecken sind bisher in
Schweden nicht vorgekommen, doch soll der Plan für jedes Neubauprojekt dem
Generalstab eingereicht werden, der ihn vom Gesichtspunkt der
militärischen Interessen aus zu prüfen hat. Die Leitung der Arbeiten zur
Anwendung der Eisenbahnen für militärische Zwecke wird in erster Linie
von dem Chef des Generalstabes durch eine besondere Abteilung für
Verkehrsangelegenheiten ausgeübt, in welcher Abteilung genaue Pläne für
die Verwendung der Eisenbahnen zu Zwecken der Mobilisierung, des
strategischen Aufmarsches und der Konzentrierung der Truppen ausgearbeitet
werden. Bei den grösseren und kleineren Felddienstübungen, die jährlich
stattfinden, haben die Eisenbahnen und ihr Personal gezeigt, dass sie den
militärischen Anforderungen wohl zu entsprechen vermögen.

Der Dampffährbetrieb.

Die schwedischen Staatseisenbahnen stehen gegenwärtig mit dem
Auslände mittelst dreier Dampffährlinien in Verbindung. Zwei von diesen
werden im Üresund zwischen Hälsingborg und Helsingör sowie zwischen
Malmö und Kopenhagen aufrechterhalten, während die dritte Trälleborg
mit Sassnitz auf Rügen verbindet. Die Route Hälsingborg—Helsingör
wurde 1892 eröffnet. Der Verkehr auf derselben, der von geringerer
Bedeutung als bei den beiden anderen ist, wird ausschliesslich durch dänische
Fährschiffe besorgt, weshalb die Route nicht eigentlich als schwedischer
Verkehrsweg zu betrachten ist.

Der Dienst auf der Dampffährlinie Malmö—Kopenhagen, die im
Oktober 1895 eröffnet wurde, wurde zuerst allein von einem dänischen
Fährschiff versehen. Seit August 1900 besorgt ein schwedisches Schiff, der
Fährdampfer »Malmö», den Verkehr auf dieser Linie abwechselnd mit
dem dänischen.

Der Fährdampfer Malmö» ist in Kockums Maschinenbauanstalt in Malmö
erbaut. Er ist 82 m lang, 15’5 m breit und hat einen Tiefgang von 3’2 m. Die
Wasserverdrängung beträgt 1 514 Tonnen und die Maximalstärke der Maschinen
1 850 indizierte Pferdestärken, die dem Fährdampfer eine
Höchstgeschwindigkeit von nahezu 14 Knoten verleihen. Die höchstzulässige Reisendenanzahl
beträgt 850.

Auf dieser Linie wurden während 1013 auf insgesamt 3 331 Touren
(schwedischer Dampfer 1 70 0 68 804 Reisende von und nach Schweden befördert.
Die Menge beförderter Güter betrug von Schweden 189 056 Tonnen und nach
Schweden 44 418 Tonnen.

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