- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
740

(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - XI. Bank-, Kredit- und Versicherungsanstalten - 3. Hypothekenbanken. Von I. Hultman - 4. Sparkassen. Von [I. Flodström] Alfhild Lamm

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740:

XI. BANK-, KREDIT- UND VERSICHERUNGSANSTALTEN.

ten vergleichbaren Orten des Reiches die nötigen Anleihen zu beschaffen. Sie
bildet also in Bezug auf die städtischen Kreditvereine ein Gegenstück zu dem,
was die Kgl. Schwedische Reichshypothekenbank für die landwirtschaftlichen
Kreditvereine ist. Die Kasse wird von einer Direktion verwaltet, bestehend aus
fünf Mitgliedern, von denen der König vier und das Riksgäldskontor eines
ernennt. Die Geschäftsführung der Direktion wird durch drei Revisoren geprüft,
von denen der König zwei und das Riksgäldskontor einen ernennt. Der König
beschliesst, nachdem das Riksgäldskontor Bericht erstattet hat, über die
Dechar-geerteilung.

Die Stockholms inteckningsgarantiaktiebolag betreibt auch Bankgeschäfte und
ist daher unter den »Privatbanken» in bez. Art. aufgeführt. Der ursprüngliche
Zweck der Gesellschaft war es, »zur Erleichterung der Beleihung von
Schuldscheinen, hypothekarisch auf Grundstücke innerhalb der Stadt Stockholm
eingetragen, die rechtzeitige Rückzahlung von Kapitalien, mit’oder ohne Zinsen, zu
versichern». Die Gesellschaft gewährt auch Baukredite. Sie hat beträchtlich
zur Ordnung und Hebung des Grundstückkredits in Stockholm beigetragen. Das
Aktienkapital beträgt 15 Mill. Kr, die gesamten Fonds 25 Mill. Kr.

Hypothekenbanken (Inteckningsbolag) bestehen auch in Gotenburg, Gävle,
Malmö (Skånska inteckningsbolaget), Hälsingborg und Örebro.

4. SPARKASSEN.

Die älteste eigentliche Sparkasse in Schweden ist die Gotenburger
Sparkasse, die am 28. Oktober 1820 eröffnet wurde. Die Städtische
Sparkasse in Stockholm wurde 1821 errichtet, und gegen Ende der 1820er
Jahre kamen ähnliche Anstalten in den meisten der Läne Schwedens
hinzu, in den nördlichsten jedoch erst Ende der 1840er und Anfang der
1850er Jahre. Eine beträchtlichere Ausdehnung gewann das
Sparkassenwesen am frühesten im Län Malmöhus, wo bereits 1850 vierzehn
grössere Sparkassen gegründet waren.

Ein Bild von der Entwicklung des Sparkassenwesens seit 1860
gewähren folgende Ziffern:

Durchschnittliches
Guthaben, Kronen
pro Spar- Einw.
Kassenbuch r

Jahr

1860 ... 149 187 675 27 291937 145 7

1870 ... 234 353 867 57 301 804 162 14

1880 ... 340 762 638 146 071708 192 32

1890 . . . 378 1072 735 275 039 102 256 57

1900 ... 388 1228 930 437 391 160 356 85

1905. . . 415 1374 632 601751390 438 114

1910 ... 436 1 560 317 808 788 530 518 146

1911. . . 438 1 612113 857 007143 532 154

Anzahl
Sparkassen

Anzahl Einleger [-(Sparkassenbücher)-]
{+(Sparkassen-
bücher)+}

Guthaben der
Einleger, Kr

Yon den im Jahre 1911 bestehenden Sparkassen gehörten, nach der
Lage des Hauptkontors gerechnet, 112 den Städten und 326 dem Lande

an.

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