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’ 63
in derselben Weise, wie es CHoDAT für Kirchneriella lunaris (Kirchn.)
Moebius beschreibt (02, p. 122). Die Tochterzellen treten durch
einen Riss der konvexen Zellwand heraus, und so entsteht durch
Umgruppierung der Zellen die definitive Gestalt der Coenobien.
Dabei kreuzen sich die beiden mittleren Zellen eines Vierzellen-
coenobiums (Fig. 5), um später, mit den Enden verwachsend, einen
Tetrallantos Lagerheimai n. gen. et n. sp. 1. Vierzelliges Coenobium, von oben (1100 x ,
9. von der Seite (800 X). 3. Achtzelliges Syncoenobium (680). 4. Autosporenbildung
(1120x). 5. Autosporen am Anfang der Umlagerung (840x). 6. Vier Tochter-
coenobien, noch an den Muttermembranen haftend (680 X). 7. Leeres Coenobium (760 x ).
mehr oder weniger flachen Kreis zu bilden. Die endständigen Zel-
len wachsen mit ihrer einen Spitze an den Verwachsungsstellen
der mittleren fest, während die anderen frei bleiben, aber immer
nach derselben Seite gerichtet (Fig. 2). Dass es hier um eine wirk-
liche Verwachsung handelt, ergibt sich daraus, dass man an den
leeren Muttermembranen immer noch sehr gut das Y-förmige Bild
der stärker lichtbrechenden Verwachsungsflächen der drei zusam-
menstossenden Zellenden beobachten kann. Die Anzahl der Auto-
sporen beträgt normal vier, aber ich habe auch, obschon selten,
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