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A. appressa Philippi in Cox’ Viaje (1863) 229; Linnaea l. c. 233.
Originale (S. Chile, Anden am Lago Ranco leg. G. Cox) habe ich
nicht gesehen; der Beschreibung entspricht eine von P. DusEN im
Buchenwald unweit Lago San Martin (Andines Patagonien) gesam-
melte Pflanze, n. 6062, 7. III. 1905, und diese scheint mir nur
eine Form von A. iuberosa darzustellen.
A. chubutensis Dusén in sched. Herb. Holm. Patagonien, Territ.
Chubut, 44?24/S., 71?22^W., leg. J. HÖGBERG 28. I. 1902. Eine noch
nicht beschriebene, schöne Art, verwandt mit A. luberosa.
A. palagonica Hombron et Jacquinot, tab. 15 A; Decaisne in Voy.
Astrol. et Zélée, Pl. vasc. 22. J. D. Hooker und andere Verfasser
nach ihm wollten in dieser Art kaum mehr als eine glatte Form
der A. tuberosa erblicken. Wir haben oben gesehen, dass sie sich
dieser gegenüber ganz selbständig verhält. Dagegen ist der Unter-
schied zwischen A. patagonica und A. ruscifolia so gering, dass man
sie als Formen einer Grossart betrachten kónnte. Die Blattform
ist aber meist deutlich verschieden, und der Stengel bei der letzte-
ren ist dichter mit grösseren Blättern besetzt (s. die Abb. von A.
rigida). Ex. gesehen aus Südpatagonien: Otway, Puerto Curtze,
SKOTTSBERG n. 271; Punta Arenas, LECHLER n. 1129; DusÉw. n. 174;
Feuerland: Porvenir, DusÉN n. 237. Ob die Exemplare von Men-
doza, Cordoba und Bahia Blanca (nach HickEN, von mir nicht ge-
sehen) zu dieser Art gehóren, ist fraglich; vielleicht A. ruscifolia.
A. pungens Philippi, Anal. Univ. Santiago 1873, 537. Ich hatte
keine Gelegenheit, die Beschreibung zu sehen. Miers hat diese Art
nicht erwähnt.
A. rigida Miers, Journ. Linn. Soc. Bot. XVII (1880) 132, Pl. 6
ist identisch mit A. ruscifolia. Die Exemplare stammen aus Men-
doza (MIERS).
Å. ruscifolia Poeppig ex Walpers in Nov. Act. Acad. Caes. Leop.-
Carol. Nat. Cur. XIX, Suppl. 1 (1843) 412, aus Cord. San Fernando
(PoEPPIG). Exemplare gesehen (Herb. Berol.).
A. landilensis O. Kuntze, Revisio III. 283. Argentina, Sierra de
Tandil, leg. Kuntze 1892. Originale gesehen. Der Stengel zeigt
spärliche Wolle, die Blätter sind sehr schmal, mit haarfeiner Spitze
und tragen sehr vereinzelte Haare, sind aber sonst glatt. Steht A.
tuberosa nahe und hat Knollen von demselben Typus. Schon gesam-
melt von C. BERG, Carmen de Patagones 1874; ferner sah ich
Exemplare aus Cordoba, Sierra de Achalá, leg. G. HIERONYMUS 1877,
und aus Rio Limay, leg. CLaraz, alles nach Herb. Berol.
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