- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 11. 1917 /
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tend der Telephase zu bestehen. Ich werde später ausführlicher
darüber berichten.

Das Verhalten der P. M. Z. in H. pseudoillyricum stimmt also
sehr gut mit dem Teilungs-Modus in der Embryosackmuterzelle
von z. B. Antennaria alpina überein.

Die durch Zweiteilung der P. M. Z. entstandenen Pollenzellen
bilden Exine aus; der Kern teilt sich in einen vegetativen und
einen generativen Kern; ob die Zellen aber keimfähig sind ist wohl
fraglich.

In Fig. 26 habe ich ein Schema über die in apogamen Archiera-
cien vorkommenden Abänderungstypen der Meiosis in P. M. Z.
zusammengestellt, die eine bessere Übersicht der Kernverhältnisse
zulässt. Wie in dem vorigen Falle (Fig. 15, S. 174) ist die hap-
loide Zahl 3, den triploiden Archieracien mit 27 Chromosomen
entsprechen hier also Formen mit 9 Chromosomen. In A ist der H.
boreale-Typus dargestellt mit zwei Gemini und 5 ungepaarten Chro-
mosomen in der Diakenese und Metaphase. In der »heterotypi-
schen» Metaphase bilden also je 7 Chromosomen die Tochterkerne,
aber zwei Chromosomen in jedem Tochterkern sind längsgespalten,
während die übrigen die Teilung schon in der Metaphase vollenden.
Es gelangen also zu jedem Pole 5 halbe und zwei ganze Chromo-
somen.

In B ist die halbheterotypische Teilung dargestellt. Die Chro-
mosomen sind alle ungepaart, keine eigentliche Äquatorialplatte wird
gebildet, sondern die Chromosomen sind auf der Spindelfigur zer-
streut; in der Anaphase werden sie ganz willkürlich nach den Polen
geführt. In dem vorliegenden Falle kommen 5 Chromosomen zu
dem einen und 4 zum anderen Tochterkern. In der Interkinese
werden sie längsgespalten und eine gewöhnliche homotypische Tei-
lung folgt.

In C ist die S. 188 beschriebene Modifikation dieser Teilung dar-
gestellt. Sie kann in zwei Richtungen gehen. Entweder wird eine
halbheterotypische Spindelfigur gebildet, die Chromosomen werden
aber nicht an den Polen geführt, sondern die Spindelfigur wandelt
sich in einen Kern um, wo die Chromosomen eine Längsspaltung
beginnen, also eine Art Interkinese, um später in die homotypische
Teilung zu übergehen. In anderen Fällen tritt der P. M. Z.-Kern
aus der Diakenese direkt ohne Spindelbildung, durch ein Kontrak-

Svensk Botanisk Tidskrift 1917. 13

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