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ersten Diakinese wieder als »dünne Fäden erscheinen». »Die Ähn-
lichkeit der in Fig. 13—15 abgebildeten Kerne mit einer homöo-
typischen Prophase ist nicht schlagend, aber sie kann jedoch nicht
ganz in Abrede gestellt werden.» SCHKORBATOW (1909) hat auch
»verschiedene und charakteristische Chromosomen-Formen» beob-
achtet, »die wahrscheinlich ein Ausdruck sind für paralelle Er-
scheinungen bei elementaren Arten», und er bildet ganz ähnliche
Stadien der »Diakinese» wie JuEL ab. Sehr eingehend hat Osawa
die Entwicklung der E. M. Z. in Taraxacum verfolgt. »At an earlier
stage of the segmentation each chromosome appears to be variously
bent long bodies with uneven or angular outline. They are distri-
buted irregularly in the nuclear cavity and there is no pairing.»
Er hat auch ganz dieselbe Modifikation der Diakinese gesehen wie
JUEL.
Wenn man diese Angaben über die E. M. Z.-Entwicklung in
Taraxacum mit den Kernverhältnissen bei der halbheterotypischen
Teilung, etwa in H. lacerum oder H. laevigatum, vergleicht, so scheint
es mir, als ob eine gewisse Übereinstimmung dieser Erscheinungen
unverkennbar sei. Man braucht nicht mit SCHKORBATOW zu »para-
lellen Elementararten» zu greifen um die verschiedenen Kernstruk-
turen zu erklären. Das Vorkommen in den E. M. Z. in Taraxacum
(und vielleicht anderen apogamen Arten) von zwei Arten der »Dia-
kinese» lässt sich meiner Ansicht nach in folgender Weise erklären:
die Prophase mit längsgespaltenen, dünnen Chromosomen ist die
Fortsetzung der »dicken» Diakinese und mit der Interkinese ver-
gleichbar. Vielleicht wird eine Spindelfigur, nach dem halbhetero-
typischen Schema angelegt, dieselbe wird doch direkt in einen Kern
mit längsgespaltenen Chromosomen umwandelt, oder der Prophase-
Kern geht direkt durch ein Kontraktionsstadium (vgl. Fig. 22 in
die Interkinese über. In Erigeron annuus, der nach TAHARA (1915 b)
apogame Embryoentwicklung zeigt, kommen Spindelfiguren vor,
die sehr an eine halbheterotypische erinnern (z. B. die Figur Seite
248). Das Vorkommen in gewissen apogamen Arten von sterilen
Samenknospen lässt sich dann vielleicht dadurch erklären, dass
hier eine halbheterotypische Teilung vollendet wurde ohne Über-
gang in eine Interkinese mit längsgespaltenen Chromosomen in der
somatischen Anzahl.
Es scheint mir also, dass ein besseres Verständnis von dem Di-
ploidwerden der E. M. Z. in Taraxacum durch das Heranziehen
der halbheterotypischen Teilung gewonnen wird. In den P. M. Z,
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