- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 11. 1917 /
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indistincte 1-septatis, rectis, in medio non constrictis, utrinque
attenuatis et appendicibus minutis, filiformibus ornatis, 21—23 x 4 y.

Forma conidiophora consistit Gloeosporium Betulae (Lib.) Mont.:
Maculis epiphyllis, raro amphigenis, olivaceis, irregularibus, confluen-
libus, saepe per totam paginam effusis; acervulis atris, applanatis,
subnitidis, gregariis; conidiophoris 8,5—10 x 3,5 u, sursum attenuatis;
conidiis hyalinis, continuis, 9—13 x 2—2,5 u. In foliis anni praeteriti
Belulae odoratae, Luleå provinciae Västerbotten Sueciae, legit J.
VLEUGEL, 6. 1913.

A. PorEBNIA hat in seinen Beiträgen zur Micromycetenflora Mittel-
Russlands (Annal. Mycolog. 1910 S. 76) auf grund der bisher be-
kannten Entwicklungsformen eines Teils der Gnomonia-Arten eine
Einteilung derselben gemacht. In der Sektion Eugnomonia nimmt
er Gnomonia-Formen mit verlängerten, in der Mitte geteilten Sporen
auf. Für diese Gruppe werden zweierlei Konidien angegeben, teils
zweizellige Makrokonidien (Marssonia|Marssonina]|), teils stäbchen-
formige Mikrokonidien (Gloesporium). Zu dieser Gruppe sind
Gnomonia campylosiyla Auersw. und Gnomonia belulina mihi wegen
der Beschaffenheit der Askosporen zu rechnen.

Linospora populina (Pers.) Schrót. An dürren Bláttern von Popu-
lus tremula: Luleà 5., 6. 1912.

Ophiognomonia lapponica Vestergr. An dürren Blättern von Be-
tula odorata und verrucosa: Bergnäset, Sandóóren und andere
Stellen bei Luleà 6. 10. 1912.

Dieser Pilz, dessen erstes Hervortreten von gelben, begrenzten,
geradlinigen Flecken, gewóbnlich an den Rändern des Blattes auf-
tretend, charakterisiert wird, beginnt schon im Herbst seine
Perilhecien auszubilden, die auf einem Stroma zu sitzen scheinen.
Ein wahres Stroma ist doch nicht vorhanden. Die Perithecien
sind nur von sehr lockerem Hyphengeflecht umgeben, welches
das Nährmycel darstellt. — Auf kürzlich abgefallenen Blättern
habe ich schon während des Herbstes von diesem Pilze vereinzelte
Perithecien mit voll entwickelten Schläuchen und Sporen ge-
funden. Durch Beobachtung des Entwicklungsganges vom ersten
Auftreten des Pilzes zu Beginn des Sommers glaube ich fest-
stellen zu können, dass hier ein Konidienstadium nicht vor-
kommt. — Im Herbst kommt auf den vom Nährmycel des Pil-
zes gebildeten gelben Flecken hier und da eine Sphaeropsidee vor:
Phyllosticta epignomonia n. sp. (siehe S. 320).

Dieser Pilz scheint eine arktisch-alpine Form zu sein; bei Ume

ME e

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