- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 12. 1918 /
7

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

auf Laminaria saccharina in einer Tiefe von einem Meter vorkam.
Das Material war mit Gametangien (plurilokulären Sporangien)
reichlich versehen, und es gelang ohne Schwierigkeit, grosse Mengen
von Gameten zu bekommen. Ich habe aber keine Kopulation
gesehen; die Gameten keimten immer parthenogenelisch.

Die Schwärmer sind etwa 3,5 —4,5 w breit und 6—8 u lang, und
besitzen einen Chromatophoren mit einem roten Augenfleck. Nach-
dem sie sich festgesetzt haben, runden sie sich ab, und sind jetzt
5—6 u im Durchmesser. Nach einem bis zwei Tagen beginnen sie
zu keimen und entwickeln dann einen Keimschlauch. Die Ent-
wicklung geht ziemlich langsam weiter, und erst nach etwa sieben
Tagen ist die erste Querwand gebildet worden. Vor der ersten
Zellteilung teilt sich der Chromatophor; der eine der neuen Chromato-
phoren wandert in den Keimschlauch
hinauf, der andere bleibt in der Spore
zurück. In Fig. 1 sind einige Keimungs-
stadien abgebildet. Sie sind nach le-
bendem Materiale gezeichnet. Ich habe
auch die Keimung auf gefärbten Prä-
paraten verfolgt, aber dabei nichts merk-
würdiges beobachtet. Der Schwärmer ist

A : " ? Fig. 1. Ectocarpus siliculosus.

einkernig, und vor der ersten Zellteilung p,rthenogenetisch keimende Ga-

findet natürlich eine Kernteilung statt. meten. Der Keimling e ist 7 Tage
Aus den verschiedenen Lileraturan- alt. — Vergr. 1600.

gaben geht demnach hervor, dass die

Schwärmer, die von den plurilokulären Sporangien bei Ecto-
carpus siliculosus herstammen, entweder vor der Keimung mit
einander kopulieren, oder ohne Kopulation keimungsfähig sind.
Im ersten Falle sind sie als Gameten und demnach die pluri-
lokulären Sporangien als Gametangien zu bezeichnen. Im letzteren
Falle könnte man sie ja als neutrale Schwärmer bezeichnen, ich
ziehe aber vor, sie auch jetzt Gameten zu nennen und dann also
von parthenogenelisch keimenden Gameten zu sprechen.

Nun kommen aber die besonders wichtigen Fragen: was wird
aus einer keimenden Zygote, und was wird aus der parthenogene-
tisch keimenden Gamete? Über dieses Thema finden wir einige
bemerkenswerte Angaben in der Arbeit von BERTHOLD (1881 S. 412).
In allen Kulturen mit befruchteten Schwärmern erhielt er nämlich
eine grosse Menge von unilokulären Sporangien, gemischt mit
plurilokulären, und er behauptet sogar, dass die Erzeugung unilo-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 08:58:57 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/12/0035.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free