- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 12. 1918 /
232

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

226

des genannten Pilzes zu P. macrosporus Ung. sind ganz klar;
anderseils bestehen zwischen den Repräsentanten der Gattung
Taphridium im Sinne GÜNTHER v. Bürens (T. inundalum und al-
geriense) grosse Verschiedenheiten, beispielsweise in der Gestalt der
Sporenlager und im Bau der Sporangiumwand. Ich bin daher der
Meinung, dass sowohl Prolomyces inundalus Dgrd. als auch der
oben beschriebene Pilz in der Gattung Profomyces ihre natürliche
Anknüpfung finden.

Ich erlaube mir den Pilz nach seinem Finder Prolomyces Kemneri
zu benennen.

Diagnose:

Protomyces Kemneri Lfs. n. sp. Sporis globosis vel late ellipsoi-
deis, ca. 40 u diametr., episporio 3 u crasso, brunneo praeditis;

Fig. 3. Dauersporen von Protomyces Kemneri Lfs. a ungekeimt, b mit Ascosporen

aber noch nicht aufgebrochen, c aufgebrochen und mit zwei Ascosporen noch im
Ascus zurück. — Vergr. 1000.

ascis non erumpenlibus; ascosporis rotundis, 7 u diametr., hya-
linis. — Hab. in caulibus valde hypertrophicis Orobi tuberosi ad Ex-
perimentalfältet Sueciae. j



III. Helminthosporium acrothecioides n. sp.

An einem Gerstenkorn, das bei Experimentalfältet (Stockholm)
geerntet war und in Filtrierpapier im dortigen botanischen Labora-
torium keimte, fand ich im letzten Frühjahre eine Helminthospo-
rium-Art, die bisher nicht beschrieben zu sein scheint. Von einem
spinngewebeähnlichen Myzel strahlen die Konidienträger einzeln
aus. Diese sind 75—110 u lang, 4—7 w dick, dunkelbraun, gegen
die Spitze etwas dunkler; sie sind durch eine Reihe von mehreren
Zellen aufgebaut (Fig. 4, b). Die Konidien entstehen akrogen, wer-
den aber durch den Träger, der dann wieder eine Konidie akrogen

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 08:58:57 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/12/0260.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free