Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
dicker und dunkler, die innere stärker lichtbrechend war. Im
Sporeninhalt waren zahlreiche Öltropfen zu sehen, die besonders
dicht in der Peripherie angehäuft waren (Fig. 3, a).
Die Sporen waren im Herbst nicht in Keimung zu bringen,
weshalb das Material zur Überwinterung ins Freie gelegt wurde.
Im Mai wurde es dann hereingeholt und auf feuchtes Fliess-
papier in eine Petrischale gelegt. Wegen der grossen Ähnlich-
keit des betreffenden Pilzes mit Protomyces erwartele ich nun,
Asci aus den Dauersporen heraustreten zu sehen. Solche konnte
ich jedoch niemals finden, und die
Sporen zeigten anfangs überhaupt
keine Veränderungen. Erst im Juli,
als die Sporen seit längerer Zeil aus-
getrocknet und jetzt wieder ange-
feuchtet waren, fand ich den Inhalt
vieler Sporen zusammengeschrumpft.
Gleichzeitig waren unter den Dauer-
sporen zahlreiche kleine, kugelrunde
und farblose Körperchen sichtbar.
Bei einer genauen Beobachtung konnle
ich jetzt konstatieren, dass die Wand
der Dauersporen, deren Inhalt in der
ebengenannten Weise verändert war,
an einer Stelle zerrissen war; der In-
halt war offenbar grösstenteils heraus-
getreten. Ich fand auch einige auf-
geplatzte Dauersporen, die noch ein
TH. LINDFORS photo.
oder mehrere der genannten runden res
Korperchen in sich bargen (Fig. 3,c) "ios, Poste von Oro tw
Schliesslich sah ich Sporen, die noch
nicht geöffnet waren, deren Inhalt aber aus solchen, von Epiplasma
umgebenen Körperchen bestand (Fig. 3, b).
Es war mir also gelungen, den Keimungsverlauf der Dauersporen
zu ermitteln. Es zeigt dieser eine grosse Ähnlichkeit mit dem von
DANGEARD (Le Botaniste, ser. 9, S. 274) für Protomyces inundatus
beschriebenen, und meiner Pilz steht offenbar jenem recht nahe.
P. inundatus Dgrd. ist neuerdings von GÜNTHER v. BÜREN (Beitr. 7.
Kryptogamenflora d. Schweiz, Bd. V, H. 1) in die Gattung Taphri-
dium (im Sinne GÜNTHER v. BünENs) übergeführt worden. Ich
kann aber ein solches Verfahren nicht billigen. Die Beziehungen
Svensk Botanisk Tidskrift 1918. 15
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>