- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 13. 1919 /
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SVENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1919. Dp. 13, n. 3—4.

ÜBER DAS MYZEL VON HYPHOLOMA
FASCICULARE (HUDS.)

(Vorläufige Mitteilung)
VON

CARL ALLGÉN

Während eines kurzeren Aufenthalls im August 1915 in Jörlanda,
im wesllichen Bohuslän 37 km nördlich von Gothenburg und auf
der Breitengrade der Insel Marstrand gelegen, hatte ich eine gute
Gelegenheit, die dort befindliche Hymenomyzelenflora zu sludieren,
die in diesem Monat förderlicher Naturverháltnisse wegen ausser-
ordentlich reich war. Ganz besonders war es mir günslig, die bio-
logischen Verhältnisse des Pilzes Hypholoma fasciculare (Huds.) und
im besonderen dessen Myzel näher zu studieren. In der mir
zugänglichen Lilteratur ist die Lebensweise und zumal die Nah-
rungsbiologie der fraglichen Art nicht deutlich angegeben. In
ScHMEILS naturwissenschafllichem Atlanten wird die Lebensweise
unsres Pilzes folgenderweise charakterisiert: »Er ist einer der ge-
meinesten Pilze an Baumstócken, morschen Baumwurzeln, auch von
Obstbäumen, an faulendem Holzwerk und auf Walderde; in die-
sem Falle wächst das Mycel jedoch meist an unterirdisch liegen-
dem Holz. Auch als Baumparasit trilt dieser Pilz auf. Er wächst
in dichten Büscheln zu 10—100 Exemplaren.» Nach LINDBLAD
wächst er in dichten Hügeln auf Stoppeln von Laubhólzern. Nach
diesen Beschreibungen kommt somit der Pilz im allgemeinen sapro-
phytisch vor, kann aber auch gelegentlich als Parasit auftreten. Da
aus meiner diesbezüglichen Untersuchung hervorzugehen scheint,
dass der fragliche Pilz sehr oft als Parasit vorkommt, zumal ófter
als saprophylisch, will ich hiermit mitteilen, was ich zu finden
geglaubt habe.

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