- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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rials nicht habe untersuchen können. Frl. SERGUEEFF gibt für A.
distachyus ein rein nukleares Endosperm ohne Basalzelle an. Leider
habe ich kein geeignetes Material von dieser Spezies zu meiner
Verfügung gehabt und also auch nicht die Richtigkeit dieser An-
gabe kontrollieren können, es scheint mir aber doch sehr wahr-
scheinlich, dass die basale Endospermzelle nur übersehen worden
ist, denn die von der Endospermentwicklung gegebene Abbildung
ist jedenfalls von einem schräg geschnittenen Embryosacke genom-
men, und die Zelle kann dann sehr leicht der Aufmerksamkeit ent-
gangen sein. Mir dünkt denn auch die Vermutung nicht gar zu
unberechtigt, dass auch A. distachyus ein Endosperm von demsel-
ben Bau wie die anderen Arten der Gattung haben, besonders wenn
man bedenkt, dass die meisten bisher untersuchten Helobiales ein
derartiges Endosperm besitzen. SAMUELSSON (1913) spricht auch
die Ansicht aus, dass die untere Endospermzelle der Helobiales,
bei denen man sie nicht gefunden hat, nur übersehen worden sei.

Auf das Vorkommen und die systematische Bedeutung dieses
Endospermtypus näher einzugehen, scheint mir hier überflüssig,
denn sowohl SAMUELSSON (1913) wie Parm (1915) haben diese Fra-
gen ausführlich behandelt, weshalb ich nur auf ihre Arbeiten ver-
weise. Ich stimme den beiden Forschern darin bei, dass dieser
Endospermtypus für die ganze Reihe Helobiales charakteristisch zu
sein scheint.

Die Integumente bieten in der Gattung eine recht grosse Ver-
schiedenheit in Bau und Entwicklung dar. Mehrere Forscher ha-
ben schon auf die Variation im Bau der Integumente aufmerksam
gemacht. So teilten BENTHAM und Hooker (1883) die Gattung nach
dem Integumentbau in drei Sektionen ein, aber wie ENGLER (1887)
hervorhebt, sind ihre Angaben zum grossen Teil nicht stichhaltig.
ENGLER (1887) schreibt: »Die Samen sind bei den einzelnen Arten
nicht blos verschieden in Form und Grösse, sondern vermutlich
auch in der Beschaffenheit der Integumente und des Embryo», und
er teilt die von ihm untersuchten Arten in zwei Gruppen ein, von
denen die eine durch »Integument des Samens aus 2 von einander
getrennten Schichten bestehend», die andere durch »Integument des
Samens aus kontinuierlichen Zelllagen gebildet» ausgezeichnet ist.
Sowohl in dieser Arbeit wie in der von Krause und ENGLER (1906)
herausgegebenen monographischen Bearbeitung der Aponogetonaceae
wird die Samenhülle in grossem Umfang als artscheidendes Merk-
mal gebraucht.

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Project Runeberg, Sat Jun 15 11:04:54 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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