- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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In der späleren Literatur ist von den Galtungen Hyphelia und
Ostracoderma wenig die Rede. Corpa (Anleitung zum Stud. der
Mykol. 1842, S. 87) referiert nur die Angaben Erıss’, liefert aber
ein paar eigene, wenig sagende Abbildungen von H. terrestris (Taf.
€, Fig. 33: 1—4). Bonorpen (Handbuch der allg. Mykol. 1851, S.
146) zitiert nur FRIES" Angaben über Hyphelia und verweist
Ostracoderma zu den unsicheren Gattungen. Fucker (Symbole
mycol. 1869, S. 363) nimmt zwei Varıeläten von H. lerresiris auf.
V. alba ist in seinem Exsickatwerke »Fungi rhenani» unter Nr.
147 (als Botrylis epigaea), v. flava unter Nr. 1641 distribuiert. Was
er unter Nr. 162 als »Ostracoderma pulvinatum Fr. (??)» bezeichnet
hat, ist nach »Symb. mycol», S. 35, nicht dieser Pilz, sondern
Glischroderma cinctum Fuck.

In Saccanpos »Sylloge fung.» IV, S. 136, steht unter Botrytis
epigaea Link: »Hyphelia terrestris Fr. (Trichoderma leve, nemo-
rosum, tuberculatum, varium Auct.) saltem quam vidi in exsiccatis
(HIM. 773 etc), huc spectat» Das Hauptmerkmal der Gattung
bei Fries, der angiokarpe Bau, wird hier gar nicht erwähnt. In
RABENHORSTS »Krypt. Flora», 2. Aufl, Bd. I: 8, S. 299, steht H.
terrestris als Synonym von Botrytis epigaea v. rosea Sacc., offenbar
durch ein Missverständnis der Angabe Saccanpos.

Linp (Danish fungi as repr. in the herb. of RosTRuP, 19 3, S.
500) betrachtet Hyphelia terrestris als identisch mit Botrylis epigaea
Link und nennt die Art B. terrestris (Fr.) Lind.

Ostracoderma steht in SaAccanpos »Syll. fung.» VII, S. 467, unter
den dubiósen Gattungen. Es wird hier angegeben, dass die Sporen
7!/2 in Diam. sind, woher diese Angabe stammt, wird nicht
mitgeteilt.

Fries’ Beschreibungen von Hyphelia und Ostracoderma waren,
wie wir gesehen, nur auf makroskopische Merkmale gegründet.
Diese Pilze besitzen aber in ihrem Innern Konidienträger von
einem charakteristischen Typus. Die fertilen Hyphenkomplexe sind
reich verzweigt, an den Spitzen nicht oder kaum aufgetrieben, und
sind überall, nicht nur an den Spitzen, mit fast ungestielten, run-
den Konidien bedeckt. Solche Typen sind mehrmals beschrieben
worden. Ob Links Botrytis epigaea (LiNNÉs »Spec. plant.», ed. 4,
VI: 1, 1824, S. 53) eine solche Form ist, lässt sich aus der knappen
Beschreibung nicht entscheiden. Mit Hyphelia terrestris dürfte sie
kaum identisch sein, da sie kein geschlossenes Konidienlager ge-

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