- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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bildet zu haben scheint, und da die Konidien als weiss angegeben
werden. |

Bonorven (Handb. der allg. Mykologie 1851, S. 115, Taf. VII,
Fig. 161) beschreibt Polyactis epigaea, die er für idenlisch mit LINKS
Art hält, mit folgenden Worten: »Bildet ein tomentöses, sehr ver-
webtes Hyphasma, aus welchem die fruchtbaren Hyphen etwas
hervorragen. Auf feuchter Erde im Walde und in Waldwegen.
Sobald die Sporen reif sind, ist das Hyphasma mit einem grauen
oder graugelben Pulver bedeckt.» Vielleicht ist der hier beschrie-
bene Pilz gerade Hyphelia terrestris. Die Abbildung zeigt einen
Konidienträger von demselben Typus, wie bei Hyphelia, nur mit
dem Unterschiede, dass Konidien nur an den letzten Gliedern gezeich-
net sind. Denselben Typus zeigt auch P. fulva Bon. (Taf. V, Fig.
128; Taf. VII, Fig. 159), die ebenso auf Erde wächst. Zu dem-
selben Typus gehört ebenso die an Zweigen wachsende, nicht
Hyphelia-artige Botrytis spectabilis Harz (Bull. soc. imp. natur. Moscou
1871, Taf. IV, Fig. 2 und 3). Ob auch B. dichotoma Corda (Ic.
fung. I, Taf. IV, Fig. 244) hieher gehört, scheint mir aus der
schlechten Abbildung kaum zu entscheiden sein.

Das Wichligste, was über diesen Konidienträgertypus geschrieben
ist, rührt von BREFELD (Unters. aus der Mykologie VIII, S. 9, Taf.
I, Fig. 11—14) her. Er hat gefunden, dass solche Konidienträger
mit zwei Tomentella-Arten, die er T. flava und T. granulata nennt,
verbunden sind. Erstere wächst auf Holz, letztere meist auf Erde.
An den Abbildungen tritt das Charakteristische dieses Typus sehr
deutlich hervor. Die reich verzweiglen konidientragenden Äste
bestehen aus zylindrischen Gliedern, die überall mit fast ungestielten
runden Konidien besetzt sind, wobei die Konidienbildung am End-
glied anfängt und allmählich bis zum Grunde des fertilen Astes
fortschreitet. T. flava, die auf Rinde wächst, hat stachlige Konidien,
T. granulata hat glatte Konidien und wächst meistens auf Erde.
Beide bilden nackte Konidienlager, die Konidienträger treten höch-
stens zu Koremien zusammen. Dass er aber auch den Hyphelia-
Typus kennt, geht aus folgender Äusserung (S. 10) hervor: »Bei
Botrytis epigzea, für welche die zugehörige Tomentella nicht von
uns gefunden ist, wurden die Conidienträger im Innern von sehr
ausgedehnten Mycelmassen gleichsam fruchtkórperartig gebildet.»
Dies bezieht sich offenbar auf Hyphelia terrestris oder eine ähn-
liche Form, möglicherweise Ostracoderma.

Von Hönner hat »Über die zu Tomentella-Arten gehörigen Bot-

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