- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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Carpinus-Pollen fehlt in allen Proben, die in 5 oder 25 cm Tiefe
genommen wurden. In den folgenden Lagern kommt er in ähn-
licher Weise vor, wie der Pollen von Fagus und Picea, obgleich
mit sehr geringen Frequenzzahlen. Das Maximum des Durch-
schnittsdiagramms ist 0,s %; das höchste gefundene Prozent ist 3 %.
Diesen Zahlen und vielen anderen aus dem südlichen und milt-
leren Schweden nach zu beurteilen, dürfte die Hainbuche früher
eine weitere Verbreitung als heutzutage gehabt haben.

Die interessanteste Erscheinung hinsichtlich der Diagramme ist
die subatlantische Quercus-Pollenkurve (Fig. 1). Von einer un
bedeutenden Prozentzahl bei dem subboreal-subatlantischen Kon-
takt steigt sie langsam und gleichförmig bis zur Mitte der sub-
atlantischen Lager und zeigt danach ein ebenso gleichförmiges
Sinken. In dem Durchschnittsdiagramm kulminiert die subatlan-
tische Eichenpollenkurve mit 16,s ^, aber in mehreren von den in
der Nähe der See gelegenen Torfmooren liegt das Maximum zwischen
25 und 30 Prozent. In dem Moore bei Munkatorp (vgl. Fig. 1)
ist das Maximum beispielsweise 27 %, während die Probe von der
Oberfläche nur 4 % Eichenpollen hält.

Die grosse Steigerung des Eichenpollenprozents ist auf die Zu-
nahme der Eichenwälder der Westküste während der früheren sub-
atlantischen Perioden zurückzuführen. Aller Wahrscheinlichkeit
nach hat in dieser Gegend nicht Quercus robur an Frequenz zu-
genommen, sondern Q. sessiliflora, die in subatlantischer Zeit, der
grösseren Maritimität des Klimas zufolge, besonders begünstigt
wurde. Es gibt nämlich einen kleinen habituellen Unterschied
zwischen dem Pollen von Quercus robur und Q. sessiliflora. Dieser
ist ein wenig grösser und flacher als jener und ähnelt ein wenig
dem Acer-Pollen. Die drei Spaltporen sind oft breit und offen.
Wenigstens in den Torfmooren in der Nähe von der Küste ist
Pollen von diesem Typus in den subatlantischen Lagern bei wei-
tem gewöhnlicher als der gemeine Robur-Typus.

Heutzutage kommt Quercus sessiliflora häufig von der Küste ab
bis ungefähr zu der Grenze Västergötlands vor. Auf der anderen
Seite der Grenze ist sie seltener. Nicht weit von Kattegatt gibt es
eine etwa 5 km breite Zone, die aus waldlosen, nur von Zwerg-
strauchheiden bedeckten Bergen besteht. Die unmittelbar östlich
von diesen kahlen Gebieten gelegenen Moore zeigen die ausgepräg-
testen Quercus-Pollenkurven. Da aber die subrezenten Proben ein
sehr geringes Quercus-Pollenprozent zeigen, obgleich Quercus sessili-

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