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somen auf dem Wege vom Äquator nach den Polen sind, kann
man bei den zuletzt kommenden die beginnende Längsspaltung
ihres dem Äquator zugerichleten Endes sehen.
In dem Phragmoplast bildet sich eine Zellplatte, und aus dieser
geht eine Wand hervor. In der homotypen Teilung bei I. Durieui
hat STRASBURGER (1880) gesehen, dass die Spindeln sich fast immer
rechtwinklig gegeneinander stellen, aber bei /. echinosporum stehen
sie gleich oft parallel oder bilden schiefe Winkel miteinander. Fig.
2 d zeigt die homotype Teilung und die Wand zwischen den Dya-
denzellen.
STRASBURGER spricht bei I. Durieui nur von sukzessiver Sporen-
bildung, aber HOFMEISTER (1852) hat bei I. lacustre und SwrrH bei
I. echinosporum beobachtet, dass die Wandbildung nicht immer nach
der heterolypen Teilung, sondern erst nach der homotypen simultan
erfolgt. In diesem Falle sollen die Sporen tetraéderfórmig werden,
wührend sie gewóhnlich bilateral sind. In meinem Material kommt
jedoch ausschliesslich sukzessive Zellteilung vor, wenn auch die
Wand nach der ersten Teilung oft sehr dünn isl; zuweilen kann
man keine deulliche Wand sehen, obgleich die Plasmamassen der
beiden Dyadenzellen deutlich voneinander getrennt sind. Ein an-
derer Umstand, der darauf hindeutet, dass sich die Mikrosporen-
bildung bei I. echinosporum immer durch sukzessive Teilung ab-
spielt, ist der, dass SurrH, wo er keine Wand nach der heterotypen
Teilung hat nachweisen kónnen, in keinem einzigen Falle gesehen
hat, dass die vier Kerne nach der homotypen Teilung durch
Plasmastrahlung verbunden wären, was bei der simultanen Sporen-
bildung immer der Fall ist, sondern nur zu zweien mittels Spindel-
fasern vereint sind. Die tetraédrische Anordnung der jungen Sporen-
zellen in der Tetrade braucht nicht von simultaner Teilung abzu-
hängen, denn sie kann ja auch bei der sukzessiven Sporenbildung
entstehen, wie TÄCKHOLM und SÖDERBERG (1918) bei einigen Comme-
linazeen und bei Canna indica gezeigt haben.
Stockholms Hógskola, Botanisches Institut, im Juli 1920.
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