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SVENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1922. Bp. 16, H. 1.
DAS ENDOSPERM VON HYPERICUM.
VON
BJ. PALM.
Bei meinen Untersuchungen über die Embryologie, besonders die
Endospermbildung verschiedener tropischen Monokotyledonenfami-
lien richtete sich meine Aufmerksamkeit auf einige in einer Arbeit
von K. Scunarr (1914) über die Embryologie von Hypericum vorkom-
mende Beobachtungen. Dieser Forscher hatte nämlich gefunden,
dass sich in einem frühen Stadium der nach ihm nuklear verlau-
fenden Endospermbildung ein beliebiger Endospermkern in den
Basalteil des Embryosacks begibt, wo er einen allmählich viel-
kernig werdenden, im Interesse der Nahrungszufuhr funktionierenden
Basalapparat konstituiere, während er zugleich ein verhältnis-
mässig selbständiges Dasein führe.
SCHNARFS Bilder dieses Basalapparats erinnerten mich nun leb-
haft an die basale Endospermzelle, die sich z. B. bei verschiedenen
Mitgliedern der Gruppen Helobiales — wie Ottelia (Parm 1915) und
Aponogeton (ArzELıus 1920) — und Scitamineae bildet, wo der
Verf. eine ähnliche bei Ravenala und Amomum (PALM 1915) gefun-
den hat. Eine erneute Untersuchung über die Entwicklung des
Basalapparats von Hypericum war mir deshalb von grösstem Interesse.
Da die von ScHnarr untersuchten Hypericum-Arten, H. calycinum,
H. maculatum und H. perforatum, mir leider nicht zur Verfügung
standen, habe ich mich damit begnügen müssen, das in den Gebirgen
von Java und Sumatra häufige H. japonicum Thbg. zu untersuchen.
Die von mir bei dieser Art gefundene Endospermbildung ist darum
natürlich nicht ohne weiteres auf die drei obengenannten Hypericum-
Formen verwendbar. Doch sprechen meine Ergebnisse stark für
die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Abweichung von SCHNARFS
Auffassung der Endospermbildung bei den europäischen For-
o
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