Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
63
Kerne verteilt lägen. Ein zweiter Teil des Endosperms befinde
sich in der Nachbarschaft des Embryos. In der den Embryo um-
gebenden dichten Plasmamasse liege ebenfalls eine grössere Anzahl
freier Endospermkerne. Der dritte Teil des Endosperms sei auf
dieser Stufe vorläufig nur schwach entwickelt und durch einen
einzigen Kern mit dem ihn umgebenden Plasma an dem antipodalen
Ende des Embryosacks vertreten. Die drei Teile ständen selbstver-
ständlich in direktem Zusammenhang miteinander. Der unterste
der ursprünglich vier Endospermkerne scheine dem unteren Ende
des Embryosacks zuzuwandern, um vermutlich der Ausgangspunkt
des antipodalen Endosperms zu werden. “In der Tat“, schreibt
SCHNARF (S. 14), “fand ich in meinen Präparaten auch solche
gleichen Stadiums (also vier Kerne), bei welchen sich bereits einer
in dem durch die Auflösung des Nuzellarrestes völlig ausgenagt
erscheinenden unteren Ende des Embryosacks einzunisten beginnt“.
In dem Stadium, wo bereits die Samenschale angelegt ist, werde
der Embryo und die ganze Innenfläche des Embryosacks von einer
dauernden Plasmaschicht mit freien Endospermkernen bekleidet
(s. Fig. 25, Taf. III bei Scunarr; vgl. meine Fig. 3 c). Der Unter-
schied zwischen dem wandständigen und dem mikropylaren Endo-
sperm sei jetzt völlig verschwunden.
Nun zeige das Antipodalendosperm den Höhepunkt seiner Ent-
wicklung und “bildet einen gegen den Embryosack zu scharf ab-
gegrenzten, jedoch nie von einer Membran abgeschlossenen Klum-
pen, in welchem sich zahlreiche grosse Endospermkerne befinden“
(SCHNARF, S. 20, Fig. 26, Taf. III; vgl. meine Fig. 3 b). SCHNARF
findet nun, dass diese so merkwürdige Beschaffenheit des antipodalen
Endosperms, “welchem sich nichts Ähnliches an die Seite stellen
lässt“, völlig unverständlich bleibe, sofern dieselbe nicht mit der
speziellen Nahrungswirtschaft der reifenden Samenanlage in Be-
ziehung gebracht werde. Es würde zu weit führen, hier näher auf
Scuwanrs Erklärung dafür einzugehen, zumal meine hier unten ge-
gebene Beschreibung des älteren Verlaufs der Endospermentwicklung
bei H. japonicum eine viel einfachere Erklärung der eigenartigen
Ausbildung des Antipodalendosperms gibt.
Nach dem, was ich gefunden zu haben glaube, ist nun der Ent-
wicklungsverlauf auf die folgende Weise zu deuten.
Nach dem Verschmelzen eines der Spermakerne mit dem primären
Endospermkern, welches dicht unter der Eizelle stattfindet, wobei
der Zentralkern die Lage der Fig. 1a einnimmt, beginnt das Ver-
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>