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Auf dieser Stufe ist, wie man sieht, der Plasmainhalt des Em-
bryosacks verhältnismässig reichlich; unmittelbar nach Eintreten
der Endospermbildung beschränkt er sich indessen auf einen ganz
dünnen Wandbelag.
Im Basalteil des Embryosacks findet man die drei normalen
Antipoden. Sie sind allerdings recht unscheinbar, verschwinden
aber erst auf einer späten Stufe der Endospermbildung.
Es besteht also, was den Bau des Embryosacks betrifft, eine voll-
ständige Übereinstimmung zwischen H. japonicum einerseits und
den drei europäischen Hypericum-Formen andrerseits. SCHNARF
gibt nun (S. 10—23) eine vollständige Beschreibung der Weiterent-
wicklung bei den letztgenannten Arten; es dürfte, zum leichteren
Vergleich seiner und meiner Auffassung, angebracht sein, dieselbe
hier in Kürze zu besprechen.
Nach der Feststellung, dass die Befruchtung in der für die meisten
Angiospermen typischen Weise erfolge, gibt Scuwanr die Beschrei-
bung der Endospermbildung.
Die erste Teilung des sekundären Endospermkerns erfolgt nach
ihm in unmittelbarer Nähe des Eiapparats oder auch ein wenig von
diesem entfernt. Nach dem ersten Teilungsschritt ist der eine Endo-
spermkern bei der Eizelle zu finden, während der zweite mehr gegen
den Grund des Embryosacks zu gewandert ist. Sowohl der obere
als auch der untere Endospermkern treten bald, und zwar gleich-
zeitig, in Teilung ein. Als Beleg hierfür wird Fig. 14, Taf. II
angeführt, wo sich die beiden Endospermkerne simultan teilen sollen.
Es sei schon hier bemerkt, dass diese Figur den oberen Endo-
spermkern in der Metaphase zeigt, der untere dagegen ist nicht
in der Teilung begriffen, sondern befindet sich jedenfalls im Ruhe-
stadium. (Diese Figur deckt sich somit völlig. mit meiner Fig. 1 b.)
Aus dieser Teilung entstehen nun nach ScnuwanrF vier Endosperm-
kerne, von denen einer der Eizelle anliegt, während die übrigen
in verschiedener Höhe an der Wand des Embryosacks verteilt sind.
In der Antipodalgegend, die schon im früheren Stadium keine
Spur von Antipoden mehr zeige, sei der Nuzellarrest nur in stark
tingierten, undeutlichen Resten oder auch gar nicht mehr zu
finden (S. 13).
Solange noch wenigzellige Embryonen vorhanden seien (Fig. 21,
Taf. IID, entwickele sich das Endosperm in sehr auffallender Weise
weiter. Zunächst erscheine der ganze Embryosack von einer zarten
wandständigen Plasmaschicht ausgekleidet, in der zahlreiche freie
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