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Die Samenanlagen bei Spigelia sind epitrop, hängend und vom
gewöhnlichen sympetalen Typus. Sie sind an grossen, lakunósen
Plazenten befestigt (Fig. 1).
Die Embryosackmutterzelle teilt sich bei Spigelia splendens und
S. cf. asperifolia in vier Makrosporen, von welchen die basale zum
Embryosack wird (Fig. 2a). (Dasselbe habe ich bei Geniostoma
Laciostemon 8 molluccanum gesehen, bei dem ausserdem zwei Em-
bryosackmutterzellen einmal beobachtet worden sind.) Die Fig. 2
zeigt dessen Zwei- und Vierkern-
stadium sowie einen befruch-
tungsreifen Embryosack. Seine
Synergiden sind birnenfórmig
mit stark verlängerten Spitzen;
die Polkerne sind zusammen-
geschmolzen, und von den früh
resorbierten Antipoden ist nichts
mehr übrig.
Um den Embryosack herum
bildet das Integument keine Ta-
petenschicht (Fig. 2d und 3 a),
was bei Buddleia der Fall ist.
Wie ich konstatiert habe, fehlen
auch bei Gelsemium nitidum und
E eniostoma Lasiostemon 8 molluc-
canum Tapetenzellen.
Auf Fig. 1 sieht man ganz oben
die gegabelte Leitungsbahn der Fig. 2. Spigelia splendens. a Tetrade,
Pollenschläuche, die in die beiden © zweikerniger, c vierkerniger und d
Fruchträume hinein führt. An a a i
der Plazenta kriechende Pollen- en a an
schläuche sind mehrmals beobachtet worden, aber die Befruchtung
selbst war mir nicht vergönnt zu sehen.
| Im Gegensatz zu Buddleia folgt auf die Teilung des sekundären
Embryosackkerns nicht unmittelbar eine Zellteilung, sondern es
bilden sich eine Anzahl freier Kerne in der dünnen Plasmaschicht,
die die Wand des Embryosacks bekleidet (Fig. 3 a). Ich habe bis
etwa 400 freie Kerne gezählt, ehe noch die Teilung der Eizelle
eingetreten war. Schliesslich entwickeln sich Wände zwischen den
Kernen. In den so gebildeten Zellen finden allmählich Teilungen
in zentripetaler Richtung statt (Fig. 3 b), so dass in dieser Weise
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