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sich nämlich in verschiedenen Partien auf (Fig. 4 und 5), indem
sich in seinem Gewebe lamellenähnliche Zellschichten bilden,
welche nach aussen mit der Epidermis zusammenhängen. Genau
wie die Epidermiszellen sind auch die “Lamellen“ anfangs etwas
plasmareicher als die übrigen Zellen des Integuments und dadurch
auch leicht zu beobachten. Die Lamellen bestehen meistens
aus zwei oder aus nur einer Zellschicht (vgl. Fig. 5). Diejeni-
gen Wände der Epidermis
und der Lamellen, die an
das übrige Integumentge-
webe grenzen, verdicken
sich bald und nehmen eine
eigentümliche Struktur an;
an ihrer Innenseite bildet
sich nämlich ein Leisten-
werk aus. Bei Spigelia An-
thelmia ist dieses Leisten-
werk sehr stark entwickelt,
so dass das Zellumen gröss-
tenteils von diesen Bildun-
geneingenommenseinkann.
Man könnte leicht in Ver-
suchung kommen, die oben-
erwähnte Aufteilung des In-
leguments so zu deuten, als
wären die verschiedenen |
Partien nur durch ungleich- |
K. Frank photo. fórmigen Zuwachs entstan- |
Fig. 4. Spigelia splendens. Endospermgewebe, den (Fig. 4) Namentlich |
an der Funikulusseite am stárksten entwickelt.
: ho MM 2 i sin Studium der Spigelia
Die Rumination im Integument praformiert. he d
— Vergr. X 85. Anthelmia zeigt jedoch, dass
die erwähnten Lamellen |
nicht aus eingefalteten Epidermiszellen bestehen — die Lamellen
sind ja vielmals einschichtig —, sondern von vornherein im Inte-
sument angelegt sind. Wenn das Endosperm durch Verdrängung
des umgebenden Integumentgewebes die Lamellen erreicht hat, |
dringt es zwischen dieselben ein, indem es auch die dort vorhan- |
denen unveränderten Integumentzellen resorbiert. Die Lamellen
selbst bleiben resistent und werden folglich in das Endospermgewebe |
mit eingebettet (Fig. 6). — In einem spáteren Stadium kann viel- |
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