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vom Anfang an ein zellulares Endosperm vorhanden. WoonnBunw [1918,
S. 383] spricht aber von freien Kernen in parthenokarpen Früchten.)
Solanaceae. Ein zellulares Endosperm ist bei verschiedenen Vertretern
dieser Familie beobachtet worden. Um so bemerkenswerter ist das Vor-
kommendesnuklearen Typus bei dem,allerdings ziemlich freistehenden,
Schizanthus pinnatus (SAMUELSSON 1913, S. 141), eine Angabe, die ich selbst
bestätigen konnte.
Borraginaceae. Die Subfamilie Heliotropioideae hat ein zellulares Endosperm,
aber in der Subfamilie Borraginoideae ist der nukleare Typus ge-
funden worden (GUIGNARD 1902, u. a.). Ich habe denselben bei Borrago
officinalis konstatiert.
Polemoniaceae (BILLINGS 1901, ScuwAnr 1921). Freie Kerne habe ich bei
Gilia capilala gesehen.
Convolvulaceae (PETERS 1908). Freie Kerne habe ich bei Cuscuta lupuliformis
und Pharbitis purpurea beobachtet.
Genlianaceae (Menyanthaceae excl). Siehe Stort 1921, und auch Rose
JACOBSON-PALEY!
Apocynaceae (STOLT 1921, S. 53).
Asclepiadaceae (FRYE 1902, SEEFELDNER 1912).
Caprifoliaceae (HEGELMAIER 1886, GIGER 1913). — Sambucus und Adoxa haben
| jedoch ein zellulares Endosperm (LAGERBERG 1904).
Rubiaceae (LLovp 1902, FABER 1912).
Nach mehreren Verfassern sollen die Kompositen von vornherein freie
Kerne haben. Aus meinen Untersuchungen (DAHLGREN 1920) geht aber her-
vor, dass der zellulare Typus hier vorkommt. — HEGELMAIERS (1885, S. 38)
Angabe über ein nukleares Endosperm innerhalb der Familie Dipsacaceae
ist aller Wahrscheinlichkeit nach unrichtig. ASPLUND (1920) hat neulich
nachgewiesen, dass die nahverwandte Familie Valerianaceae ihr Endosperm
durch sukzessive Zellteilung entwickelt. — Evans (1919, S. 431) Angabe,
dass die Skrofulariazee Pentstemon secundiflorus ein von Anfang an nu-
kleares Endosperm hätte, dürfte unrichtig sein. Bei Pentstemon barbatus
wenigstens folgt eine Zellteilung unmittelbar auf die Teilung des primären
Endospermkerns. — Nach STEVENS (1919) haben wir bei Vaccinium corym-
bosum bald Zellteilung, bald nur freie Kerne. Diese Angabe müsste man
aber nachkontrollieren. SAMUELSSON (1913), der die Bicornes-Familien ein-
gehend untersuchte, hat immer ein zellulares Endosperm gefunden, obwohl
entgegengesetzte Angaben vorliegen, wahrscheinlich auf schlecht fixiertem
Material beruhend. — Wie SAMUELSSON besonders hervorgehoben, dürften wir
in der Art der Endospermbildung ein systematisch ebenso wichtiges Merkmal
haben wie in sonstigen Kennzeichen,die man makroskopisch beobachten kann.
Nach dieser Abweichung. kehren wir zur Spigelia zurück. Wie
erwähnt, ist der Embryosack nicht von Tapetenzellen umgeben,
die ja meistens verhältnismässig resistent sind. Der Embryosack
fängt auch hier in einem frühen Stadium an, das umgebende
Integumentgewebe zu verdrängen. Die fortgesetzte Entwicklung
verläuft in sehr bemerkenswerter Weise. Das Integument teilt
6 21453. Svensk Botanisk Tidskrift. 1922.
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