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SvENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1922. Bp. 16, H. 1.
ZUR ZYTOLOGIE DER GATTUNG PAPAVER.
VORLÄUFIGE MITTEILUNG.
VON
HILDUR LJUNGDAHL.
Die Gattung Papaver ist schon lange als stark hybridisierend
bekannt, die Bastarde lassen sich aber oft nur schwierig feststellen,
da sehr viele Arten ein überaus starkes Variationsvermógen zeigen.
Man kónnte daher erwarten, dass zytologische Studien an geeig-
neten, künstlich gemachten oder spontan aufgetretenen Bastarden
einige Aufschlüsse geben kónnten über die Bedeutung der Bastar-
dierung für die Formenbildung in dieser Gattung. Ausserdem
könnte man von der Untersuchung von Papaver-Hybriden einige
Beiträge erwarten zu aktuellen Fragen der in den letzten Jahren
intensiv betriebenen Bastardzytologie.
Seit einigen Jahren bin ich mit einer zytologischen Untersuchung
verschiedener Papaver-Arten, -Formen und -Hybriden beschäftigt.
Von den Bastarden sind einige spontan aufgetreten, die Mehrzahl
aber von mir hergestellt worden. Bis jetzt besitze ich nur von
Papaver somniferum reine Linien, die mir gütigst zu Verfügung
gestellt wurden durch Herrn Mag. Phil. AXEL ANDERSSON in Lund,
der mit genetischen Experimenten dieser Art beschäftigt ist. Mein
übriges Ausgangsmaterial stammt, wie ich später näher erörtern
will, aus Samen von teils spontanen Individuen, teils Spezimen
botanischer Gärten.
Folgende haploide Chromosomenzahlen sind bisher in der Gat-
tung Papaver gefunden:
7 z. B. bei atlanticum, lateritium, persicum, lauricolum, hybri-
dum, nudicaule-Formen, alpinum-Formen, mehreren
Rhoeas-Formen. Die letzte Art wurde auch von
Tanara 1915 untersucht.
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