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SvE
sk BOTANISK TipsKkRrirt. 1922. Bp. 16, H. 2.
LIBRARY
NEW YORK
BOTANICAL
GARDEN
UNTERSUCHUNGEN ÜBER DIE LARIX-
MYKORRHIZA. I. SYNTHESE DER MYKORRHIZA IN
REINKULTUR.
VON
ELIAS MELIN.
Neulich berichtete ich kurz über die gelungenen Versuche, die
Larix-Mykorrhiza synthetisch in Reinkultur aus Boletus elegans her-
vorzubringen (MELIN 1922). In der vorliegenden Abhandlung wer-
den diese Ergebnisse ausführlich besprochen. Meine Studien über
die Zusammensetzung der Lärchenmykorrhizen beabsichtigten auch
zu ermitteln, ob noch andere Pilze in Symbiose mit der Lärche
eingehen könnten. Über die im vorigen Sommer (1921) versuchten
Synthesen von Larix-Pflanzen und den aus Kiefern- und Fichten-
wurzeln isolierten Mykorrhizenpilzen (MELIN 1921) werde ich im
folgenden ebenfalls berichten.
I. Zur Morphologie der Lärchenmykorrhiza.
Die Lärchenmykorrhiza ist- schon von FRANK (1885) studiert wor-
den, der aber keine eingehende Beschreibung gibt, sondern nur
kurz mitteilt, dass bei Larix ektotrophe Mykorrhiza vorkommt.
Später haben sie u. a. v. TUBEUF (1896), KIRCHNER (KIRCHNER, LOEW
und ScHRÖTER 1908, S. 160) und Mc DouGALL (1914) untersucht.
Die als Mykorrhizen ausgebildeten Kurzwurzeln sind zum Teil trau-
big verzweigt, so dass Bildungen entstehen, die den Fichtenmykor-
rhizen recht sehr ähneln; eine Gabelverzweigung wie an der Kiefer
kommt nicht vor. In bezug auf den Mantel und das Hartigsche
Netz (Austauschhyphen nach Macwus 1911) dürfte man wenigstens
zwei Typen unterscheiden können:
11 — 22142. Svensk Botanisk Tidskrift. 1922.
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