- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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b. Lärche und Boletus elegans in Reinkultur.

1. Methodisches.

Als Untersuchungsobjekt habe ich Larix europaea DC. benutzt.
Die aus Småland stammenden Samen, die ich durch Herrn Ober-
förster WırHn. Loruigius erhalten habe, sind folgendermassen be-
handelt worden. Sie wurden möglichst sorgfältig von den Flügeln
befreit, was sich als ziemlich schwierig und zeitraubend erwies,
weil sie immer mit den Samen verwachsen bleiben. Die letzten
Reste wurden mit einem Messer weggeschnitten. Die von den
Flügeln befreiten Samen wurden mit Wasser durchfeuchtet, wobei
kontrolliert wurde, dass keine Luftblasen an den Schalen haften
blieben. Sie wurden hiernach etwa eine Minute mit Sublimat
(Quicksilberchlorid 1:1000) behandelt und dann in sterilisiertem
Wasser gründlich ausgewaschen, so dass jede Spur von Sublimat
verschwand. Die gereinigten Samen wurden in gewöhnlichen
Petrischalen auf sterilisiertem Agar-Agar (1,2% Agar-Agar in Wasser
gelöst) zur Keimung ausgelegt, und zwar in so grosser Entfernung
voneinander, dass die etwa nicht desinfizierten Samen die benach-
barten nicht verunreinigen sollten. In die Schalen (9 em Durchm.)
konnten folglich etwa 20—30 Samen kommen. Nach 10—20 Tagen
hatten die keimbaren Samen etwa 1—2 cm lange Würzelchen in
den Agar-Agar hinaustreten lassen. Die steril gebliebenen Keim-
linge wurden dann mit einer Platinnadel in die unten beschrie-
benen Kólbchen gebracht. Der Kontrolle halber wurden einige noch
monatelang in Reagenzgläsern mit Nährlösung gehalten.

Diese Methode, wodurch die Samen sozusagen bakteriologisch
behandelt werden, hat sehr grosse Vorzüge vor den früher ge-
brauchten. Erstens ist man ganz sicher, dass die benutzten Keim-
linge wirklich steril sind. Zweitens braucht man keine nicht
keimbaren Samen in die Kulturkólbchen zu legen, was besonders
bei der Lärche von grosser Bedeutung ist, weil die Keimungsziffer
sehr niedrig ist — das benutzte Samenmaterial zeigte eine Keimungs-
ziffer von nur etwa 15 vom Hundert.

Fucus (1911) fand in den Wurzeln und Hypokotylen “steril”
gezogener Pflänzchen Hyphen und Sporen, die nicht von den
geimpften Pilzen herrührten, und er schloss daraus (I. c., S. 21),
dass “der Pilz im Pflänzchen unter Umständen seine Herkunft
gar nicht vom Substrat, sondern vom Samen ableitet“. Weniger

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