- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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angenehme Uberraschungen dieser Art können vermieden werden,
wenn man die Samen auf Platten keimen lässt. Es sind hier schon
nach wenigen Tagen Kolonien um die Samen herum zu beobachten,
wenn diese nicht desinfiziert waren, d. h. wenn noch lebende
Konidien oder Hyphen an der Oberfläche oder in der Samenschale
vorhanden waren. An den Lärchensamen kommt in den mit den
Samenschalen verwachsenen Flügelbasen sehr häufig ein Pilz vor,
der sich nur schwer durch die Sublimatbehandlung abtöten lässt.
Dieser Pilz greift die Pflänzchen der Kulturkólbchen parasitisch an
und müsste folglich auf die Versuche störend einwirken, wenn er
nicht entfernt würde. Die an den Samen vorkommenden Schimmel-
pilze sind viel leichter zu töten. Im grossen und ganzen kann man
jedoch sagen, dass die Samen nach einer Minute Sublimatbehand-
lung ganz steril sind, wenn ihre inneren Teile nicht infiziert waren.

Durch die Sublimatbehandlung wird die Keimfähigkeit der Samen
nicht merkbar beeinflusst.

Als Kulturkólbchen habe ich im allgemeinen Erlenmeyerkólbchen
von 300 ccm Grósse benutzt. Wenn ich beabsichtigte, die Kulturen
mehr als einen Sommer zu halten, traf ich Anordnungen für
Bewässerung unter sterilen Verhältnissen.

Zu den Kulturen habe ich Sand (aus einem Äs bei Stockholm)
von der Korngrösse 0,5—2 mm benutzt, der folgendermassen be-
handelt wurde. Nach dem vollständigen Lufttrocknen wurde er
durch zwei Drahtnetze mit 0,5 bezw. 2 mm Maschen gesiebt, um
die gröbsten und die feinsten Bestandteile zu entfernen, sodann
ausgeglüht und zwei Stunden in konzentrierter Salzsäure gekocht.
Die Salzsäure wurde sehr sorgfältig ausgewaschen (etwa 48 Stunden
in fliessendem Leitungswasser und dann durch wiederholtes Waschen
mit destilliertem Wasser), wonach der Sand wieder an der Luft
trocknen musste. :

Von dem gereinigten und getrockneten Sand kamen in jedes
300 ccm Kólbchen 150 gr, die eine Schicht von etwa 20 mm Höhe
bildeten. Folgende Nährlösung (nach MEYER 1903) wurde benutzt
(36 ccm für 100 gr Sand):

1000 gr destilliertes Wasser,
1 gr KH;PO, (Saures Kaliumphosphat),
0,1 gr CaCl, (Chlorkalzium),
0,1 gr NaCl (Chlornatrium),
0,3 gr MgSO, + 7H,O (Magnesiumsulphat),
0,01 gr FeCl, (Eisenchlorid).

ga

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Project Runeberg, Sat Jun 15 15:56:04 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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