- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
174

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

170

Die Durchläftung des Sandes scheint dagegen ausreichend zu sein.
Die Hauptwurzeln entwickelten sich im allgemeinen verhältnis-
mässig gut, hatten aber am Ende des Sommers nur Seitenwurzeln
erster Ordnung ausgebildet. Es muss betont werden, dass die
Lärchenpflanzen auch im Freien nur wenig verzweigte Wurzeln
haben. Nach Ensrer (1903, S. 254) sind sogar die Saugwurzeln
3-jàhriger Pflanzen gewöhnlich Wurzeln 3. Ordnung.

Von den Versuchs-
kölbehen wurden zwei
nicht geimpft. Wie
weit die Pflänzchen
hier am Ende des Som-
mers gewachsen wa-
ren, ist aus Fig. 2 zu
sehen. Ihre Wurzeln
sind selbstverständ-
lich von Pilzhyphen
ganz frei (Fig. 3). Die
Seitenwurzeln sind et-
wasdünner und länger
als die durch die Syn-
thesen erzeugten My-
korrhizenzweige, und
ihre Spitzen sind im-

Vert. photo, mer rötlich gefärbt.

Fig. 3. Querschnitt einer Seitenwurzel von Larix Die Differenzierung in

in Reinkultur. — Vergr. 450 X 1. Lang- und Kurzwur-

zeln scheint bei den

mykorrhizenfreien Wurzeln weniger ausgeprägt zu sein. Dies kann

man aber nur dann sicher entscheiden, wenn in Reinkultur ge-
zogene 2- oder 3-jährige Pflänzchen untersucht werden.

Es ist erwähnenswert, dass sich in den Kulturkólbchen keine
Wurzelhaare bilden. Die Lärchenpflänzchen verhalten sich in
dieser Hinsicht ganz anders, als z. B. die Pflänzchen von Kiefer
und Fichte, wo sich in den Reinkulturen an nicht geimpften
Wurzeln Wurzelhaare sehr kräftig entwickeln (Metin 1921). Nach
v. TusEvF (1896) und ENGLER (1903) sollen auch an der Lärche
im Freien Wurzelhaare vorkommen. Ich habe diese Beobachtung
nicht bestátigen kónnen, finde aber keinen Grund an ihrer Richtig-
keit zu zweifeln. Es ist mir wahrscheinlich, dass sich die Wurzeln

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Jun 15 15:56:04 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/16/0200.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free