- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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vi

die Fäden zu dännen Strängen zusammengeflochten. An der Ober-
fläche des Sandes war der Pilz um den Wurzelhals herum als
watteartiger Filz zu sehen. Die Hyphen wuchsen aber nicht auf
die oberirdischen Stammteile der Pflänzchen hinauf. Diese hatten
sich verhältnismässig gut ausgebildet, ihre Gesamtlänge betrug
50 mm, und sie hatten etwa 8 mm lange Primärnadeln.

Die Hauptwurzeln hatten nur ziemlich viele, im Durchschnitt
etwa 2 mm lange Seitenwurzeln erster Ordnung erzeugt. Dar-

Verf. photo.
Fig. 6. In Reinkultur gezogene und geimpfte Larix-Pflänzchen. a mit
Boletus elegans, b mit M. R. silvestris «, c mit M. R. silvestris 8, d mit

M. R. silvestris y, e mit M. R. Abietis. — Nat. Grösse.

4?

-

unter waren die oberen als typische Mykorrhizen (Fig. 7 a) aus-
gebildet, die unteren aber ähnelten makroskopisch ganz und gar
den Seitenwurzeln der nicht geimpften Pflänzchen (Fig. 7 b).

Diese aus Boletus elegans synthetisch hergestellte Lärchenmy-
korrhiza ist im grossen und ganzen so gebaut wie die oben be-
sprochene natürliche Mykorrhiza des ersten Typus (Fig. 8). Der
Hyphenmantel hat eine Stärke von 30—60 u und besteht aus
einem pseudoparenchymatischen Gewebe. In den äusseren Teilen
sind die Fäden ziemlich locker verflochten und strahlen von hier
aus unregelmässig in den Sand hinaus. Die auslaufenden Hyphen
zerreissen leicht, weshalb man den Eindruck bekommen kann,
dass die Mykorrhiza an der Oberfläche glatt sei, d. h. keine Ver-
bindung mit dem umgebenden Medium habe.

Die Mantelhyphen, sowie auch die auslaufenden Fäden, sind zum

12 — 22142. Svensk Botanisk Tidskrift. 1922.

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