- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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ausgebildet, obschon sie von den Boletus-Hyphen umsponnen sind.
Sie haben dasselbe Aussehen wie die Seitenwurzeln der nicht
geimpften Pflänzchen, d. h. sie sind ziemlich dünn und zugespitzt
(Fig. 7 b), die Spitze von rötlicher Farbe, und die Epidermiszellen
sind als Fäden losgelöst und sichelförmig gebogen. Obschon von
Mantel und Flechtenwerk nichts zu sehen ist, so ist doch der Pilz
intrazellular eingedrungen. In den äusseren Rin-
denzellen sind nämlich 2—3 u dicke @ilztaden
zu sehen, die entweder vereinzelt oder als sehr
lockere Knäuel vorkommen (Fig. 9 a). Es muss betont
werden, dass die Pilzhyphen erst kurz vor dem Abbrechen der
Versuche diese Wurzeln erreicht hatten, was an der Glaswand der
Kólbchenunterseite direkt zu beobachten war. Das erste Sta-
dium) der PYlzinfektrombmarsstfols tema sem
dophytisch angesprochen werden.

Es sei sogleich hervorgehoben, dass die intrazellularen Hyphen
zu demselben Pilz wie die interzellularen, d. h. dem Boletus elegans,
gehóren. Plattenkulturen fanden — wie immer sonst — nach den
Versuchen mit dem Kultursand statt und zeigten, dass die Kölb-
chen nicht fremdinfiziert waren. Sie enthielten nur zwei
Organismen, nämlich das Larix-Pflänzchen und
dies Heysprhrems vomssBrosl et 1eswenergramyse

Zusammenfassend stellt sich die Infektion der Seitenwurzeln der
mit Boletus elegans geimpften Pflänzchen folgendermassen dar:

1) Die unteren Seitenwurzeln sind nur endophytisch infiziert.

2) In den mittleren Seitenwurzeln kommen in den apikalen,
nicht meristematischen Teilen nur intrazellulare Hyphen vor, die
zum Teil Knäuel oder sogar pseudoparenchymatische Anhäufungen
bilden; in den basalen aber hauptsächlich interzellulare (Hartig-
sches Netz) mit vereinzelten intrazellularen Fäden.

3) Die oberen Seitenwurzeln sind wie die Mykorrhizen in der
Natur ausgebildet, mit dickem Hyphenmantel und kräftigem inter-
zellularem Pilzgewebe und meist nur vereinzelten intrazellularen
Hyphen oder Hyphenresten.

Wie soll man nun die verschiedenartige Verpilzung in den ein-
zelnen Seitenwurzeln erklären? Diese müssen vor der Infektion
auf etwa demselben Entwicklungsstadium gestanden haben. Die
Impfung fand am Ende der Vegetationsperiode (am 14. VII.) statt.
Die oberen Seitenwurzeln waren zu dieser Zeit ausgewachsen, die
unteren zwar nicht, sie hatten aber etwa 14 Tage, bevor noch

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