- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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einer einzigen Gattung oder im extremsten Falle vielleicht nur an
wenigen Arten der Gattung. Wie unten gezeigt wird, gehört Bo-
letus elegans zu den mehr spezialisierten Mykorrhizenpilzen.

IV. Boletus elegans als obligater Lärchenpilz.

Da Boletus elegans in der Natur streng an Lärchen gebunden
ist, ist a priori anzunehmen, dass er nur an diesen Mykorrhizen
erzeugt. Sein Verhalten zu anderen Bäumen kann aber sicher
nur auf experimentellem Wege festgestellt werden.

Um zu prüfen, wie sich Boletus elegans zu den einheimischen
Nadelbäumen in der Reinkultur verhält, wurde er auf steril gezogene
Pflänzchen von Pinus silvestris und Picea Abies geimpft. Die Ver-
suchsmethode war dieselbe, die oben beschrieben wurde, in die
Kölbehen kamen aber meistens je zwei Keimlinge.

1. Pin us. silwestris und bo lketmszerile sams:

Die Keimlinge am 7. Juni 1921 gepflanzt; am 17. Juli 1921
mit Boletus elegans (Stammkultur 14 Tage alt, direkt aus dem
Fruchtkörper herrührend) geimpft. Die Pflänzchen entwickelten
sich nicht sehr kräftig, am Ende der Vegetationsperiode sind Primär-
nadeln nicht oder nur unbedeutend hervorgewachsen. Die Wur-
zeln sind auch ziemlich schwach entwickelt, Seitenwurzeln erster
Ordnung 0,5—1 mm lang.

Am Ende des Versuches — am 7. XI. 1921 — sind die Wurzeln von |
den Boletus-Hyphen ganz und gar umsponnen,eine Mykorrhiza hatsich
aber nicht gebildet. Zum Teil haben die Seitenwurzeln sehr reichlich.
Wurzelhaare, zum Teil fehlen sie aber ganz und gar. Die Fig. 15 b
zeigt die oberste Seitenwurzel eines geimpften Pflänzchens mit kräf-
tig entwickelten Wurzelhaaren.

Der Pilz ist aber intrazellular eingedrungen. In den Rinden-
zellen kommen vereinzelte, etwa 2 u dicke, von einer Zelle zur
anderen verlaufende Hyphen vor. Dass an einigen Seitenwurzeln
Wurzelhaare fehlen, dürfte davon abhängen, dass der Pilz deren
Entwicklung verhindert hat. Diese Seitenwurzeln àhneln den
im Freien unter Umständen vorkommenden Pseudomykorrhizen
(MELIN 1917).

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