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oben beschriebenen Typus II, und ist ganz so gebaut wie die von dem
B-Pilz konstituierte Gabelmykorrhiza der Kiefer; die von M. R.
silvestris « gebildete var bei der Untersuchung noch zu jung, wes-
halb ich nicht sicher entscheiden kann, zu welchem Typus sie
gehórt (wahrscheinlich aber zum Typus I).
2) M. R. silvestris « bildet die Mykorrhiza nicht so leicht aus
wie Boletus elegans und M. R. silvestris 8. Wahrscheinlich ist jenes
der Pflanze gegenüber etwas zu virulent gewesen.
3) M. R. silvestris ; und M. R. Abietis bilden an Larix europaea
keine ektotrophe Mykorrhiza. Die Pilze dringen zwar in die Rin-
denzellen der Wurzeln hinein, erzeugen aber keinen Mantel und
kein interzellulares Gewebe. Sie leben wahrscheinlich in den Zellen
als Parasiten.
Es ist von grossem Interesse, dass auch noch andere Pilze als
Boletus elegans an der Làrche Mykorrhizen verursachen kónnen.
Die Làrche muss also in unserem Lande Mykorrhizen gehabt haben,
auch wenn Boletus elegans nicht eingewandert wäre. M. R. sil-
vestris « und 8 sind keine obligaten Kiefernpilze, obschon sie nur
von Pinus silvestris isoliert worden sind. Nach v. TuBEuF (1903,
S. 77) sind die auf die Symbiose mit den Wurzeln angewiesenen
Pilze keine spezifischen Mykorrhizenpilze, sondern solche, die in
den verschiedensten Bóden gedeihen und auf der ganzen Erde sehr
verbreitet sind. Er beobachtete nämlich das Auftreten von My-
korrhizen an verschiedenen fremdländischen Waldbäumen (u. a.
Pinus Strobus, Cryptomeria japonica, Larix leptolepis, Wellingtonia
gigantea). Meines Erachtens sind diese Beobach-
Bun xenssarnders zuserkläven. Dieybetretien den
Pilze der Waldbäume sind spezifische Mykor-
rhizenpilze — und zwarin der Beziehung, dass
Bier keine Fruchtkérper ausserhalb’ der Sym-
biose bilden können —, es gibt aber mehrere
marten, die verschiedenartig auf der Erde ver-
Dreitet sind, drevaber wenigstens zum Tershın-
Sichtlich der Mykorrhizenbildung einanderer-
setzen können. Durch die Einführung fremdländischer Wald-
bäume können folglich neue Mykorrhizakombinationen entstehen,
nämlich durch Mykorrhizenpilze, die in der Heimat nicht vorka-
men. Unter den Mykorrhizenpilzen der Waldbäume sind aber
einige mehr spezialisiert als andere. Einige können Mykorrhizen
an mehreren Gattungen bilden, andere dagegen nur innerhalb
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