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wie sie z. B. Tanana (1915) bei Chrysanthemum gefunden hat. Die
haploide Zahlen vorliegt, ist Spiranthes, wenn man nach dem Bei-
spiel der meisten heutigen Botaniker Gyrostachys damit einverleibt.
Pace (1914) hat nämlich bei S. (= G.) gracilis 15 und bei S. (G.)
cernua 30, und TAKAMINE (1916) hat bei S. australis 12 Chromoso-
men gefunden. Von diesen leider nur drei Zahlen ist ja 30 ein
Multiplum von 15, aber 12 passt wohl nicht in dieselbe Serie.
einzige Orchidazeen-Gattung, von der bisher verschiedene sichere
Fig. 5. Platanthera obtusata. Heterotypische Metaphasen-
platte der E. M. Z. mit 63 Chromosomen. — Vergr. 2290,
Laut SCHLECHTER (1915) ist indessen Spiranthes eine sehr heterogene |
Gattung, die unmóglich in ihrer jetzt angenommenen Fassung ver-
bleiben kann. Natürlich kann man vorlàufig weder über Spir-
anthes noch über Platanthera etwas Sicheres sagen und muss sogar
bei unseren jetzigen viel zu knappen Kenntnissen von der Zytolo-
gie der Gattungen es vermeiden, irgendwelche Schlüsse zu ziehen,
aber wegen der in den letzten Jahren publizierten Untersuchungen
über die Chromosomenzahlen, die so viel von systematischem und
genetischem Interesse gegeben haben, scheinen die oben genannten
Tatsachen schon jetzt eine Erwähnung zu verdienen.
Bei P. bifolia scheinen die Chromosomen unter sich ungefähr
gleich gross oder jedenfalls wenig verschieden zu sein, und ebenso
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