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letzten eine andere. Die ersteren haben breite, umgekehrt lanzett-
iche, die letzteren schmale Blätter. Kennzeichnend für die 3
letzteren Arten ist auch, dass die Krone im ausgewachsenen Knospen-
tadium in eine leere Spitze oberhalb der Antherenröhre ausläuft
vgl. Fig. 6 I mit der Fig. 3 a). Leider kennen wir keine Samen
on einer dieser drei Arten, wohl aber von den 4 anderen. Bei
iesen zeigen die Samen (Fig. 3) einen besonderen und einheit-
ichen Typ (platt, klein und ringsherum mit einem schmalen
lügelrand versehen).
IV. Die Telekii-Gruppe umfasst nur 2 Arten, Telekii
und Wollastonii, beide hochalpin. In ihrem Habitus gleichen sie
einander beträchtlich. Ihr Aussehen erinnert wegen der langen,
schmalen, über die Blüten herabhängenden, wollhaarigen Brakteen
an einen Cephalocereus senilis. (Vgl. Fig. 1.) Die Blätter zeigen den
*monokotyledon-gleichen^ Typ (am ausgepräglesten bei Telekii).
Die Blüten sind hellblau und öffnen sich durch eine dorsale Längs-
spalte, im übrigen werden die Kronenblätter bis zur Mitte oder bis
zur Basis herab frei (Fig. 8 a und d). Die Samen sind nur bei
-Telekii bekannt, bei welcher sie klein (2/ mm), eifórmig (nicht
abgeplattet) und ohne Flügelrand sind (Fig. 8 b—c). Es würde
interessant sein, auch Samen von Wollastonii zu erhalten und zu
sehen, ob nicht auch diese denselben ausgeprägten Typ zeigen.
Die ganz unreifen Fruchtanlagen scheinen darauf hinzudeuten.
Die Gruppe würde sich in diesem Fall als noch natürlicher und
- schärfer begrenzt erweisen.
V. Die Longisepala-Gruppe umfasst die beiden ost-
afrikanischen Arten longisepala und lukwangulensis, welche sicher-
lich miteinander verwandt sind, wenn auch die Verwandtschaft
möglicherweise ziemlich entfernt ist. Die Blüten sind bei ihnen
schmal, auf der Rückseite durch eine Längsspalte bis zur Basis
gespalten, die Krone ist sehr tief 5-gezipfelt mit nach unten ge-
bogenen Zipfeln; die Blütenfarbe ist rot oder lila. Ihrem ganzen
Aussehen nach weichen die beiden Arten stark von den übrigen
afrikanischen Riesen-Lobelien ab. So ist z. B. der Stamm ver-
zweigt, und jeder Zweig trägt seine Blattrosette, aus welcher zur
Blütezeit einBlütenstand hervorgeht; sämtliche übrigen afrikanischen
Arten sind in der Regel unverzweigt und haben nur eine einzige
endständige Blattrosette und in dieser eine terminale Infloreszenz.
VL Die Columnaris-Gruppe zählt zwei westafrika-
nische, einander nahestehende Arten, columnaris und Conraui.
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