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von Schneewasser durchtränkte Mulde. ’!/3 1894"). Hinzugefügt
ist folgende Notiz von VOLKENS: “Diese Lobelie, die aber wohl nur
eine Varietät von Nr. 773 darstellt, unterscheidet sich durch viel
sedrungeneren Bau, durch dickere, höchstens !/» m hoch werdende
Infloreszenzachsen und durch die tief dunkelblauen Blüten. Sie
ist vom Grunde an beblättert. Die noch nicht blühenden Exem-
plare gleichen grossen Kohlkópfen mit schmalen Blättern. In dem
eine Quadratmeile grossen Seitenplateau an der Nordwestecke des
Kibo zu tausenden, aber auch sonst am Nordabfall auf sumpfigem
Boden“. Auf dem Notizblatt hat VoLkENs ausserdem den Habitus
der Pflanze sowohl im sterilen als im fertilen Stadium schematisch
abgebildet. Leider ist das gepresste Material unvollständig, insofern
keine Rosettenblätter vorhanden sind. Trotzdem wollen wir hier
eine so eingehende Beschreibung geben, wie das Material sie ge-
stattet. — Gesamtlänge ca. 1 m. Steriler Basalteil fehlt; Blattrosette
dicht. Infloreszenz ca. 0,5 m lang, breit, dicht, scharf von der
Rosette abgesetzt. Blätter von der Übergangszone zwischen der
Rosette und der Infloreszenz 13,5 cm lang, 3—3,2 cm breit, un-
gestielt, papierartig, schmal lanzettlich mit grösster Breite etwas
‘unterhalb der Mitte, die ganze Oberfläche und der Mittelnerv
seiner ganzen Länge nach behaart (unterhalb der Mitte stärker),
die Unterseite glatt, Blattrand ganz, in seiner ganzen Lánge gewim-
pert; Mittelnerv grob, Seitennerven in sehr spitzen Winkeln von
ihm ausgehend, anastomosierend. Brakteen 8—9 cm lang, 2,7—2,8
cm breit, lanzettlich mit ausgezogener Spitze, spitz, unterhalb der
Mitte ganzrandig, oberhalb derselben schwach kreneliert, auf bei-
den Seiten kahl, der Rand bis ungefáhr zur Mitte licht gewimpert,
über der Mitte kahl. Blütenstiel ca. 0,9 cm lang, kahl, ungefähr
in der Mitte zwei minimale schuppenförmige Hochblattrudimente |
tragend. Kelchröhre glockenförmig, kahl; Kelchzipfel dreieckig,
0,7 cm lang, ca. 0,4 cm breit, auf beiden Seiten glatt, an den
Rändern unterhalb der Mitte gewimpert, oberhalb derselben kahl.
Krone 2,7—3,0 cm lang, “tief dunkel“, unten kahl. Staubfäden
3,0—3,2 cm lang, an der Basis frei; Staubbeutel 0,7—0,8 cm lang;
Spitze der Staubfädenröhre und Konnektiv kahl; Griffel zuletzt
hervorragend, unter den Narben behaart. Früchte haben wir nicht
gesehen. Samen (unreif) stark einseitig geflügelt.
Von der typischen L. Deckenii weicht die Form ausserdem
habituell recht bedeutend ab. Die wichtigsten Verschiedenheiten
sind: Brakteenrand in der unteren Hälfte schwach gewimpert,
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