- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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Linien, die auf dem Bilde links weit voneinander entfernt sind,
nähern sich rechts (nach Osten zu) immer mehr, bis zum Schnitt-
punkte, der dicht an den Ostabhang des Pjälloäive verlegt ist.
Das Sinken der Birkenwaldgrenze unter die Kiefernwaldgrenze geht
dann bis zum Berge Nautanen ziemlich rasch vonstatten (vom
Schnittniveau, vermutlich ungefähr 595 m bis 533 m, d. h. 62 m
auf einem Abstand, der der Figur nach nur 10 bis 15 km, in
Wirklichkeit aber ca. 27 km beträgt). Nachdem sie auf diesem
kurzen Abstand so stark gefallen ist, läuft sie jedoch bis zum rech-
ten Rande des Bildes am Ostabhange des Berges Teletöisentunturi
— ein Abstand, der in Wirklichkeit 35 bis 40 km beträgt —
merkwürdigerweise ganz horizontal, ja sie steigt vielleicht sogar
auf dieser Strecke wieder einige Meter.

Über die Richtigkeit dieser Darstellung sind von anderen For-
schern Zweifel geäussert worden. — Was mich betrifft, so wurde
ich, als ich im Jahre 1918 Waldgrenzenfragen näher zu studieren
begann, überrascht, wie eigentümlich und unwahrscheinlich Frö-
pins Darstellung dieser Verhältnisse wirkte. Ich fand seine An-
gaben vielfach nicht glaubhaft und in mehr als einem Punkte
widersprechend.

Später hat H. SmitH (1920 S. 93) geäussert, dass der genannte
Verfasser zwar “geglaubt hat, nachweisen zu können, dass die
Kiefer und nicht die Birke auf isolierten Niederfjelden im nörd-
lichen Lule Lappmark die Baumgrenze bildet“,’ dass aber “diese
für Schweden einzigdastehende Erscheinung einer näheren Prüfung
bedürfe* und fügt hinzu: “Aus seinen eigenen Photographien geht
mit aller Deutlichkeit hervor, dass er die Birkengrenze zu niedrig
geschätzt hat".

Indessen hat sich weder er noch T. A. TENGWALL, der doch in
seiner Arbeit über die Vegetation im Sarekgebiete (TENGWALL 1920)
gleichfalls eine Übersicht über die Höhenlagen der Waldgrenzen
in ganz Lule Lappmark liefert, noch sonst jemand auf eine Kritik
dieses Teiles der Arbeit eingelassen. — TENGWALL (1920 S. 299 u. f.)
tritt zwar der Theorie Fröpıns über das starke Sinken der Birken-
waldgrenze gegen Osten zu im allgemeinen entgegen, widerlegt
ihn aber in keinem bestimmten Punkt. Statt dessen aber hat er
bei der Herstellung der Karte die Ziffern Fröpıns über die öst-
lichsten Berge ganz unberücksichtigt gelassen und vorsichtigerweise

! Diese Zitate sind, ebenso wie alle anderen schwedischen, ins Deutsche über-
setzt worden.

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